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Moonspell: Live auf dem Castle Rock 2011

Ich war richtig gespannt auf die Portugiesen MOONSPELl, die beim diesjährigen Castle-Rock Festival freitags als Headliner fungierten. Lange hat man sie ja nicht mehr gesehen und so stieg die Erwartungshaltung.
Leider hatten sich nach END OF GREEN schon einige Fans auf den Heimweg gemacht, aber trotz allem war der Schloss-Innenhof noch gut gefüllt. MOONSPELL begannen ihren Set mit zwei Songs vom Album Memorial, von dem sie In Memoriam und das düstere Finsterra eindrucksvoll darboten. Danach folgte der Titeltrack ihres letzten Albums Night Eternal, welches schon vor 3 Jahren veröffentlicht wurde. Schon zu diesem Zeitpunkt wurde einem bewusst, dass MOONSPELL einen ihrer besten Sets spielen würden, den ich je gesehen hatte. Spielfreude wurde großgeschrieben und Sänger Fernando Ribeiro hat die Mystik der vergangenen Tage zurückerlangt. Stimmlich klang er auch wie in "alten" Tagen.

Spannend wurde es nach The Southern Deathstyle vom Album The Antidote (2003), Nocturna“ vom Album Darkness And Hope (2001) und Scorpion Flower vom letzten Album, denn von nun an war Nostalgie angesagt. Für viele Fans waren die ersten beiden Veröffentlichungen Wolfheart (1995) und Irreligious (1996) die besten Scheiben und genau von diesen boten MOONSPELL jeweils 5 Songs. Gestartet wurde mit Songs des Albums Wolfheart und zwar mit Wolfshade. Sofort bemerkte man, dass die Fans sehr erfreut darüber waren, denn die Stimmung wurde merklich besser. Danach folgte Love Crimes, ...Of Dreams And Drama, Vampiria und Alma Mater, welches für mich sehr stark von Fernando, durch Mystik und Charisma, verfeinert wurde. Auch setzten sich die Musiker voll in Szene und es gab keinerlei Ruhepausen auf der Bühne. So wechselte Pedro Paixão sehr oft seine Instrumente und er war genauso gut an der Gitarre wie an den Keyboards.
Langsam kam man zum Höhepunkt des Sets, die Songs vom Album Irreligious begannen mit dem fantastischen Opium und bei Awake kam Fernando mit zwei Spiegeln in der Hand zurück und stimmte den Song Herr Spiegelmannan. Er machte das so toll, denn durch das Anstrahlen durch die unteren Scheinwerfer, brach sich das Licht in den Spiegeln und somit konnte er das Publikum anstrahlen. Das waren wirklich tolle Momente und auch die Fans waren vollkommen fasziniert. Mephisto und das abschließende Full Moon Madness dürfen in keinem Konzert der Portugiesen fehlen.
Mit diesem Auftritt haben sich MOONSPELL eindrucksvoll in der Szene zurückgemeldet. Nun heißt es erst mal warten, denn das neue Album soll erst 2012 veröffentlicht werden. Mit diesem Auftritt haben MOONSPELL bewiesen, dass sie zur Speerspitze des Gothik-Metals in Europa zählt.

Setlist:

In Memoriam
Finsterra
Night Eternal
The Southern Deathstyle
Nocturna
Scorpion Flower
Wolfshade
Love Crimes
...Of Dreams and Drama
Vampiria
Alma Mater
Opium
Awake
Herr Spiegelmann
Mephisto
Full Moon Madness

Bilder:
Galerie Castle Rock 2011 (Freitag)

Links:
www.myspace.com/moonspell
www.castlerock-festival.de

07.07.2011 by Gisela

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