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BEYOND THE BLACK: Beyond The Black

Die Band Symphonic-Metal Band BEYOND THE BLACK wurde 2014 in Mannheim gegründet. In dieser Zeit haben sie es schon auf 4 Studioalben gebracht, die auch sehr hoch in die Charts eingestiegen sind. Den größten Erfolg feierten sie mit ihrem letzten Album Horizons, welches bis auf Platz 3 der deutschen Albumcharts kletterte. Es bescherte ihnen auch eine Co-Headliner-Tour mit AMARANTHE, die sehr erfolgreich verlief. Nun stellen sie uns mit dem selbstbetitelten fünften Album ihr neues Werk vor. Mal sehen ob sie ihren Weg konsequent weiter beschreiten.

Das Album beginnt mit dem Song, denn sie auch schon auf der Tour mit AMARANTHE als Opener auserkoren haben, nämlich Is There Anybody Out There. Auf diesem Song glänzt Jennifer Haben von der ersten bis zur letzten Note. Man merkt diesem Song an, wie groß der Sprung ihrer Entwicklung ist. Folkiger wird es dann bei Reincarnation und im Gegensatz zu einigen Fans finde ich den Song toll, denn der Song lebt vor allem mit den eingesetzten Growl-Parts. Ein Ohrwurm erster Güte. Der Song Free Me startet sehr melancholisch, aber in seinem Verlauf zu einem exzellenten Symphonic Metalsong avanciert, bei dem vor allem die epischen Choruse und der Gesang von Jennifer unter die Haut gehen. Mit dem nächsten Song Winter Is Coming, der fast in die gleiche Kerbe schlägt wie sein Vorgänger, beweisen sie uns was für olle Songs sie doch schreiben können und sie müssen sich nicht hinter Bands wie WITHIN TEMPTATION oder ähnliche zu verstecken. Ein spannungsgeladener Song. Beim Lied Into The Light verlagert man den Sound ein wenig mehr in die Metal-Ecke, aber auch dieser Song weiß voll zu überzeugen und ist ein weiterer Ohrwurm.

Nicht nur Symphonic Metal ist bei BEYOND THE BLACK, nein sie können auch unter die Haut gehende Balladen schreiben. Geschehen ist das bei Wide Awake, denn der Song lädt zum Träumen ein - Emotion pur! Ein weiters Highlight ist der Band mit Dancing In The Dark gelungen. Der langsam beginnende Song steigert sich in seinem Verlauf zu einem symphonischen Metal-Track, bei dem auch die Gitarrenparts eine interessante Steigerung erfahren. Hervorragend vor allem das Gitarrensolo, kombiniert mit orchestralem Hintergrund. Sehr interessant wurde das Lied Raise Your Head arrangiert, denn nach einem teils Synthie mäßigen Beginn, entwickelt sich der Song zu einem Garanten für die kommenden Live-Shows. Mir gefällt auch Jennifers Stimme, denn sie versucht nicht in höhere Lagen zu gelangen, was dem Song sehr guttut. Auch das Gitarrensolo passt sich sehr elegant in diesen doch sehr, vom Sound her, unterschiedlichen Song, an. Beim Lied Not In Our Name kommt am Anfang ein wenig Country-Feeling, durch die Gitarren auf, aber das legt sich sofort, wenn die Growls einsetzen. Interessantes Songwriting und genau dieses katapultiert den Song zu einem meiner Highlights. Die abschließende Ballade I Remember Dying ist nicht nur der heimliche Favorit von Jennifer Haben, denn auch mich fasziniert der Song. Laut Aussage der Sängerin ließ sie sich von Film-Musik inspirieren, allen voran Hans Zimmer. Könnte sehr gut zu den neuen Projekten von Herr der Ringe: Ringe der Macht oder House Of Dragons passen. Ein intelligenter Song, welcher den perfekten Abschuss bildet.

Nach dem doch sehr experimentierfreudigen letzten Album Horizons ist es BEYOND THE BLACK auf ihrem selbstbetitelten Album gelungen, ihren eigenen Sound zu kreieren. Eins kann ich aus tiefster Überzeugung festhalten, Beyond the Black klingt kompakt, reif und endlich hat die Band ihren eigenen Stil gefunden. Glückwunsch an die Band!

Trackliste
01. Is There Anybody Out
02. Reincarnation
03. Free Me
04. Winter Is Coming
05. Into The Light
06. Wide
07. Dancing In The Dark
08. Raise Your Head
09. Not In Our Name
10. I Remember Dying

Veröffentlichung: 13.01.2023
Stil: Symphonic Metal, Female Fronted Metal, Metal, Heavy Metal
Label: Nuclear Blast Records/Rough Trade
Facebook: facebook.com/beyondtheblackofficial

Beyond The Black: Beyond The Black
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12.01.2023 by Gisela
BEYOND THE BLACK in unserer Band- und Künstlerdatenbank

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