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EPICA: The Alchemy Project (EP)

Seit nunmehr 20 Jahren besteht die Symphonic-Metal Band EPICA. In dieser Zeit hat Simone Simons und ihr langjähriger musikalischer Partner Mark Jansen acht hochinnovative und herausragende Alben veröffentlicht. Zu ihrem Jubiläum hat sich die Band etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Es handelt sich um ein einzigartiges Gemeinschaftsprojekt mit renommierten Gästen. Da kann man z.B. FLESHGOD APOCALYPSE, Niilo Sevänen (INSOMNIUM) und Björn ‚Speed‘ Strid (SOILWORK) von der extremen Fraktion nennen, oder auch melodische Größen wie Tommy Karevik (KAMELOT), Keyboard-Legende Phil Lanzon (URIAH HEEP) oder Roel van Helden (POWERWOLF). The Alchemy Project wird zwar als EP veröffentlicht, aber mit gut 35 Minuten Laufzeit und sieben Songs könnte es fast als ein komplettes Album durchgehen. Dann mal sehen was mich erwartet.

Nach einem kurzen Intro, wie man es von EPICA erwartet, symphonisch, greift nach kurzer Zeit FLESHGOD APOCALYPSE in den Song The Great Tribulation ein und man bekommt statt symphonischen Metal eher Symphonic Death Metal geboten, der sich aber trotz allem zu einer Einheit mit Simones Stimme und den Growls verbindet. Melodischer wird es dann bei Wake The World, wo Phil Lanzon und Tommy Karevik mitwirken. Diese Duette von Tommy und Simone sind wirklich göttlich. Bei The Final Lullaby holt sich EPICA Hilfe von SHINING und der Song ist ein Metalsong der sehr melodische Parts mit hartem Metal verbindet und nur so vor Düsternis strotzt. Mit der Zeit avanciert der Song zu meinem Highlight.

Selber übertroffen haben sich EPICA beim Lied Sirens – Of Blood And Water, der neben Simone Simons noch Charlotte Wessels & Myrkur am Mikro präsentiert. Der episch startende Song nimmt zwar im Laufe der vierminütigen Laufzeit ein wenig an Fahrt auf, aber diese Mischung aus den verschiedenen Sängerinnen ist fantastisch. Sehr opulent und rasant kommt dann Death Is Not The End um die Ecke. Mit Hilfe von Björn “Speed” Strid (SOILWORK) und dem niederländischen Gitarristen Frank Schiphorst (u.a. SYMMETRY) wurde dieses Kraftpaket perfekt veredelt. Ganz schön heavy und wild wird es dann bei Human Devastation, denn wenn man sich Henri Sattler (GOD DETHRONED) und Sven de Caluwé (ABORTED) mit an Bord nimmt kann man das erwarten, aber es passt. Den Abschluss der EP bildet der Song The Miner, der für mich noch am ehesten an EPICA herankommt. Nichtsdestotrotz hinterlassen Asim Searah, Niilo Sevänen & Roel von Helden ihre Duftmarken von Death- und Powermetal.

Bei The Alchemy Project stimmt die Chemie und EPICA hat sich damit ein tolles Geburtstagsgeschenk gemacht. Ich finde es toll, dass die Gäste auch ins Songwriting mit involviert waren und auch Fans der härteren Metal-Schiene werden gefallen an der EP finden, denn so hat man die Band noch nie gehört.

Trackliste
01. The Great Tribulation (feat. Fleshgod Apocalypse)
02. Wake The World (feat. Phil Lanzon & Tommy Karevik)
03. The Final Lullaby (feat. Shining)
04. Sirens – Of Blood And Water (feat. Charlotte Wessels & Myrkur)
05. Death Is Not The End (feat. Frank Schiphorst & Björn “Speed” Strid)
06. Human Devastation (feat. Henri Sattler & Sven de Caluwé)
07. The Miner (feat. Asim Searah, Niilo Sevänen & Roel von Helden)

Veröffentlichung: 11.11.2022
Stil: Symphonic Metal, Metal, Heavy Metal
Label: Atomic Fire Records

Epica: The Alchemy Project
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