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CRIME: Master Of Illusion

Die Geislinger Rockband CRIME veröffentlichte in den 90iger Jahren mit No Cure und Hard Times zwei Underground-Kracher und danach gab es nichts mehr von der Band CRIME zu hören. Die Band um den Songwriter und Gitarristen Matze Ehrhardt hat sich über die Jahre sehr stark verändert. Waren es damals noch Sound a la EUROPE, so soll die Band nun mehr US-lastigen Sound, mit mehr Groove und einer gehörigen Portion Blues bieten. Mit dem neuen Sänger Francis Scott könnte das etwas Großes werden. Dann wollen wir uns Master Of Illusion mal zu Gemüte führen.

Ein krachender Gitarrensound und rauer Gesang begleitet den Titel-Song Master Of Illusion und einen besseren Opener hätte die Band nicht wählen können. Was ein Sänger ausmacht, denn er übertrifft den ehemaligen Sänger Stavros Moutzoglou wirklich. Mehr in die groovige Ecke driftet danach das Lied Tears Are Falling Down und es ist herrlich sich diesen Gitarrensound zu Gemüte zu führen. Mit Keyboardeinlagen startet dann From My Mind, aber schon nach kurzer Zeit übernehmen die Gitarren das Zepter und Francis setzt dem Lied mit seinen starken Vocals die Krone auf. Ein wenig ist bei Shoot Shoot etwas aus der “Alten“ Zeit übriggeblieben, aber durch die Interpretation bekommt dieses Groovemonster einen sehr modernen Anstrich. Eine Gänsehaut nach der anderen erzeugt das Lied No Life. Die Ballade geht zu Herz, was vor allem am rauchigen Gesang von Francis Soto liegt. Ein leichtes Bluesfeeling kommt danach beim Song Moving On auf. Das im Midtempo angelegte Lied geht von Anfang an unter die Haut.

Treibender wird es dann wieder bei All Good Things und das Metalherz lacht, wenn man sich diesen Song anhört. Perfekter Sound abgerundet durch unter die Haut gehenden Vocals und moderne Arrangements, was will man mehr. Der über sechs Minuten lange Song Kingdom Of Desire ist für mich eins der Highlights auf dem Album. Der im düsteren Midtempo angelegte Song besticht durch eine exzellente Gitarrenarbeit – toller Song. Mit modernen elektronischen Sprenkeln versehen, beginnt das Lied Nowhere To Run. Der Song im Midtempo hat noch mehr zu bieten, denn auch er ist durch seine Instrumentierung und Gesang ein Highlight und wird in seinen fast sechs Minuten zu keiner Zeit langweilig. Das trifft auch auf das Groovemonster Sisters Of Mercy zu, der bei mir sofort unter die Haut geht. Eine wunderbare Ballade ist CRIME mit dem Lied Show Me Love gelungen, denn der emotionale Gesang trifft einen mitten ins Herz. Mit einem gewaltigen Metalsong in Form von The Chains wird das Album beendet. Der mit einer genialen Gitarrenarbeit versehene Song ist der perfekte Abschluss des Albums. Man findet bei den zwölf Songs keinen einzigen Ausfall – tolle Arbeit

Mit Master Of Illusion hat die Band CRIME ein gelungenes Comeback vorgelegt, was man aber mit den ersten beiden Alben nicht mehr vergleichen kann. Die Stärken der Band liegen vor allem im Midtempobereich, denn dort zeigen sie uns auf, zu was sie fähig sind. Ich würde gerne mehr von der Band hören.

Trackliste
01. Master Of Illusion
02. Tears Are Falling Down
03. From My Mind
04. Shoot Shoot
05. No Life
06. Moving On
07. All Good Things
08. Kingdom Of Desire
09. Nowhere To Run
10. Sisters Of Mercy
11. Show Me Love
12. The Chains

Veröffentlichung: 11.11.2022
Stil: Hardrock, Melodicmetal, Metal, Heavy Metal
Label: Metalapolis Records

Crime: Master Of Illusion
ADCELL

13.11.2022 by Gisela
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