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JOE LYNN TURNER: Belly Of The Beast

Partys haben doch etwas Gutes, denn auf einer solchen lernte der legendären Hardrock-Frontmann JOE LYNN TURNER (RAINBOW, DEEP PURPLE, YNGWIE MALMSTEEN usw.) den HYPOCRISY und PAIN Mastermind Peter Tägtgren kennen, der ja auch schon Geschichte geschrieben hat. Ihr denkt jetzt sicher: „Was soll das, dass wird nie funktionieren!“ Aber es funktioniert und herausgekommen sind elf Songs die nur so vor Energie sprühen. Aber eins nach dem anderen, denn wir fangen an mit dem Album Belly Of The Beast.

Joe Lynn Turner und Peter Tägtgren verbindet musikalisch überhaupt nichts, aber schon der erste Song, der Titeltrack Belly Of The Beast beweist mir das Gegenteil. Der Song ist eine Granate, denn die Stimme passt zu dem heavy anmutenden Song wie geschaffen. So gut habe ich Joe noch nie singen gehört. Was für ein Beginn! Aber mit Black Sun wird es noch besser, denn der Song klingt mit seinen choralen Einlagen erhebend und immer thront die fantastische Gesangseinlage über das meisterhafte Songwriting. Eine Power-Ballade bekommen wir mit Tortured Soul geboten. Wer bei diesem Lied keine Gänsehaut bekommt, ist selber schuld. Gigantischer Song den man einfach nur genießen sollte. Mit einem Pianospiel startet Rise Up, aber keine Bange, denn nach kurzer Zeit entwickelt sich der Song zu einem treibenden Metalsong, der mit krachenden Gitarren und einem symphonischen Sound versehen wurde. Unter die Haut geht auch bei diesem Song der intensive Gesang, so als hätte JOE LYNN TURNER nie etwas anderes gemacht. Gut das ich beim Anhören der Songs gesessen habe, denn der Sound hätte mich sonst aus den Schuhen gehoben. Bei Dark Night sorgt der Gesang ein weiters Mal für die perfekte Gänsehaut, denn der balladeske Song ist so intensiv, dass man sich ihm nicht entziehen kann.

Das Lied Tears Of Blood lebt vor allem von den treibenden Gitarrenspiel, welches aber nie aufgesetzt klingt und der Gesang passt wunderbar dazu. Schade das sich die beiden nicht schon früher zusammengetan haben. Ein wenig RONNIE JAMES DIO Feeling kommt bei Desire auf, denn dieser Track hätte auch wunderbar zu ihm gepasst. Den ersten Song den Joe Lynn Turner und Peter Tägtgren zusammen geschrieben haben war Don´t Fear The Dark. Man merk diesem Song an, dass noch mehr in Joe steckte, denn er klingt auf dem rasanten Song noch ein wenig zögerlich. Mit Fallen World bekommen wir einen Song geboten, der mich mal wieder aus den Latschen hat. Der treibende Metalsound, gepaart mit ausdrucksstarkem Gesang, mit tieferen Passagen und choralen Gesängen, ist der Hammer. Ein leichtes DEEP PURPLE Gefühl kommt beim Lied Living The Dream auf, aber der Sound ist wesentlich heavier und der Gesang ist wie gemacht für dieses Lied. Sehr gekonnt wurden auch hier wieder effektvolle Orgelsound eingefügt. Den Abschluss bildet der Song Requiem, der mit gigantischen Chören und wieder effektvollen Orgelklängen bestückt wurde. Dabei kommen auch noch leichte Gefühle an die RAINBOW Zeit hoch. Besser kann man ein Album nicht beenden. Das elfte Soloalbum von JOE LYNN TURNER beinhaltet Lyrics, welche sich mit den Krisen der jetzigen Zeit beschäftigt und diese wurden musikalisch perfekt umgesetzt.

Sicher ist eins Belly Of The Beast von JOE LYNN TURNER ist der Hammer, denn die legendäre Stimme des 71-Jährigen wurde perfekt in Szene gesetzt. Hier haben sich zwei unterschiedliche Musiker zusammengetan und ein Meisterwerk erschaffen, das musikalisch hervorragend funktioniert. Wer es nicht glaubt und nicht offen für das härteste, je veröffentlichte Material von JOE LYNN TURNER ist, wird womöglich dem Genre-Album des Jahres verpassen.

Trackliste
01. Belly Of The Beast
02. Black Sun
03. Tortured Soul
04. Rise Up
05. Dark Night
06. Tears Of Blood
07. Desire
08. Don´t Fear The Dark
09. Fallen World
10. Living The Dream
11. Requiem

Veröffentlichung: 28.10.2022
Stil: Metal, Heavy Metal, Melodicmetal
Label: Music Theories/Rough Trade

Joe Lynn Turner: Belly Of The Beast
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01.11.2022 by Gisela
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