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LEVARA: Levara

Manchmal überholen einen die Ereignisse einfach mal... Eigentlich wollte ich Euch die Rezi zum selbstbetitelten Debütalbum von Levara pünktlich zum Release am vergangenen Freitag liefern, doch Zeit war rar in meinem Kosmos, weswegen ich erst heute die Zeit zum Schreiben fand... Wie es sich gehört, habe ich die Hintergründe der Band nochmal angeschaut und dabei auf Facebook festgestellt, dass die Levara-Welt schon jetzt nicht mehr ist, wie sie mal war. Aber der Reihe nach:

Ursprünglich haben sich Levara um Trev Lukather formiert, den Sohn von Toto-Gitarrist Steve Lukather. Gemeinsam mit Sänger Jules Galli und Drummer Josh Devine (u.a. Live-Schlagzeuger von One Direction) zog Trev sein Baby groß, umschließlich den erwähnten Erstling auf die Welt zu bringen. Doch nun, nur wenige Tage nach Veröffentlichung der LP, ist Trev Lukather kein Teil von Levara mehr. So schnell werden sonst nur manche Hollywood-Ehen wieder geschieden. Wie sich die Trennung vollzogen hat, dazu äußern sich die Mitglieder in entsprechenden Posts auf Facebook - natürlich mit sehr konträren Ansichten.

Nun hat das ganze selbstredend keinen Einfluss auf die Bewertung des Albums Levara an sich. Auf diesem präsentieren die drei moderne, melodische Rockmusik, die sowohl Anleihen im AOR nimmt, als auch nicht selten an Stadionrock à la Bryan Adams oder auch Aerosmith erinnert. Catchy Tunes treffen auf Refrains, die man lauthals mitsingen kann; auf ein sehr kraftvolles Stück namens Ordinary folgt zum Beispiel die Powerballade Just A Man. Ebenfalls balladresk, dabei sehr eingängig, kommt Ever Enough daher, richtig nach vorne geht wiederum Can´t Get Over.

So präsentieren sich Levara auf ihrem Debüt angenehm, eingängig und mit einer gesunden Mischung aus Melodie und machtvollen Momenten. Nun bin ich bei weitem kein ausgewiesener Fan dieser Spielart des Rock´n´Rolls, erkenne aber die Qualität dahinter und kann diese auch durchaus genießen. Um so trauriger wäre es, wenn durch die internen Brüche daraus eine Eintagsfliege werden würde. Ich drücke die Daumen, dass sowohl Levara, sich irgendwie neu ausrichten, als auch dass Trev sein unverkennbares, vom Vater geerbtes Talent zeitnah wieder in einer Band ausleben kann.

Trackliste
01. Heaven Knows
02. Automatic
03. Ever Enough
04. On For The Night
05. Allow
06. Can´t Get Over
07. Chameleon
08. Ordinary
09. Just A Man
10. No One Above You

Veröffentlichung: 14.05.2021
Stil: Rock
Label: Mascot Label Group
Website: www.levaramusic.com
Facebook: www.facebook.com/levaramusic

Levara: Levara
PPVMEDIEN

18.05.2021 by Otti
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