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AMPHI FESTIVAL 2018: Von OMD bis Goethes Erben

Oomph!
Oomph!

Wie jedes Jahr, war unsere Vorfreude auf das Amphi Festival sehr groß und wir fuhren am späten Samstag Vormittag von Duisburg in Richtung Köln. Das Wetter war top. Es war zwar etwas bedeckt, weil es vorher etwas geregnet hatte, aber bald kam die Sonne auch schon wieder zum Vorschein. Ein weiterer heißer Tag in diesem Sommer 2108 stand uns bevor.

Als wir auf dem Gelände ankamen, spielten schon The Creepshow auf der Main Stage. Das Gelände war gut gefüllt, dieses Mal mit einem etwas bunterem Publikum, zumindest was Tattoos und Haarfarben betraf. Es war aber noch genug Platz um ganz vorne stehen zu können. Das Genre war Psychobilly / Horrorpunk, dieses Mal made in Kanada. Die Sängerin namens Kendalyn Legaspi war eine recht sexy Erscheinung und brachte so früh schon extrem viel Power auf die Bühne. Songs wie Devil´s Son, See You In Hell, Creatures Of The Night, brachten bei dem ein oder anderen das noch müde Blut in Wallungen und es kam richtig gute Stimmung auf. Kenda, so ihr Spitzname, ist sogar am Gerüst hochgeklettert. Wir sind kurz nach dem Auftritt direkt zur Theater Stage um uns die Band Future Lied To Us anzuschauen, die ich noch nicht kannte. Es kamen zwei bekannte Gesichter auf die Bühne und zwar Tom von SITD und Vasi von Namnambulu, Reaper, Frozen Plasma. Ich habe mich sehr über diese gelungene Kombination gefreut und der Song Drops Of Silver hat mir zum Beispiel sehr gut gefallen. Alles in Allem haben die Jungs sehr tanzbare Songs deren Einflüsse nicht zu verkennen sind, aber doch ihren eigenen Stil widerspiegeln. Da das Theater schon wegen Überfüllung keine Leute mehr hineingelassen hatte, bin ich einfach drin geblieben und habe mir - leider von Weitem - SITD angeschaut. Sie haben ihr sogenanntes Vintage Set gespielt, bei dem Snuff Machinery, Ich Atme und vielen andere bekannte Hits nicht fehlen durften. Einfach klasse!

Mad Sin
Mad Sin

Wir sind danach erst einmal wieder hinausgegangen, vorbei an unheimlich langen Schlangen für Funker Vogt und haben unsere Getränkeflaschen aufgefüllt, Flüssiigkeitszufuhr war an dem Tag das A und O. Auf der Mainstage starteten Mono Inc. und brachten die Menge direkt mit Voices Of Doom und Heile Heile Segen zum Kochen. Begleitet wurde der Song Children of The Dark von einer kleinen Drohne, die echt tolle Aufnahmen, die man sich auch bei youTube ansehen kann, gemacht hatte. Worauf sich ein großer Teil des Publikums sehr gefreut hatte, waren OMD, die direkt im Anschluss ihren Auftritt hatten und sofort mit Enola Gay durchstarteten. Es folgte ein Hit nach dem anderen und die Energie der feiernden Menschenmassen hat sich auch direkt auf Andy McCluskey übertragen, der sich mehr als gefreut hat, dass die Band auch in der sogenannten Schwarzen Szene so gut ankommt. Naja, sie sind ja eigentlich an dem Ursprung nicht ganz unbeteiligt. Songs wie Messages, Joan Of Arc, Dreaming, Sailing On The Seven Seas, Forever Live And Die ließen die Herzen höher schlagen. Auch im Nachhinein konnte man den Social Media entnehmen, dass diese Band eine der beliebtesten des Festivals war. Eine lustige Aktion war der "Flitzer" der bei Electricity auf die Bühne kam und locker flockig mittanzte, bis ihn ein Security dann sanft von der Bühne geleitete. Als Headliner im Theater startete Midge Ure mit einem meiner Lieblingssongs und zwar Call of the Wild. Es folgten Loves Great Adventure, If I Was, All Stood Still, Hymn, Vienna. Besonders berührte mich, dass er Fade to Grey gespielt hatte. RIP Steve Strange. Ein nettes Highlight des Tages war, dass uns beim Bummeln Honey von Welle Erdball über den Weg lief und ein kleines Videointerview mit uns gemacht hatte. Wir wurden z.B. gefragt, wie oft wir auf dem Amphi waren, was wir daran mögen, für welche Bands wir da sind und wo wir herkommen. Coole Idee, ich bin mal gespannt, wie später der Zusammenschnitt ist.

Da wir zuhause übernachtet haben, ging es auch am zweiten Festivaltag wieder von Duisburg nach Köln. Als erste Band des zweiten Tages führten wir uns SynthAttack, eine noch junge Band aus Hannover zu Gemüte. Bei mir dauerte es leider nicht allzu lange bis ich die Theater Stage wieder verließ. Eine stark verzerrte und für mich extrem gewöhnungsbedürftige Stimme und dann ein industrial-elektro Cover von Insomnia von Faithless, gab mir persönlich den Rest. Ich freute mich dann schon eher auf Neuroticfish, deren Opener Silence schon richtig zum Tanzen animierte. Die Leute feierten und tanzten auf Bomb, Behaviour, Wake me up, Suffocating Right uvm. Der neue Song Fluchtreflex des für Herbst/Winter geplanten Albums Antidoron kam sehr gut beim Publikum an. Velocity durfte natürlich auch nicht fehlen und so ging leider ein energiegeladenes Konzert zu Ende. Bei Quantal, war ich am Beach um ein bisschen auszuruhen. Ich habe die liebe Kirsten und ihren Freund getroffen, die regelmäßig die sehr beliebte GEP (Gothic Erotic Party) in Dortmund veranstalten und wir haben ein bisschen gequatscht. So langsam machte ich mich dann auf den Weg zur Hauptbühne um den allseits beliebten Sven Friedrich mit seinem Projekt Solar Fake anzuschauen und es ging direkt los mit Under Control, Not What I Wanted und weiter mit den vielen tollen Hits die wir uns aber ausnahmsweise nicht weiter angeschaut haben.

OMD
OMD

Wir wollten einmal etwas anderes sehen und sind schnell rüber ins Theater zu Mad Sin, ohne zu wissen was uns dort erwartet. Es war der Hammer. Die Psychobilly-Band aus Berlin ging ja mal so richtig ab und der Sänger mit dem lustigen Namen Köfte DeVille brachte immer mal so ein paar Sprüche wie "Kaputtgerockt oder wat" wenn die Meute nicht wild genug mitgefeiert hatte. Cool fand ich den mit einer LED-Leiste rundum beleuchteten Bass und beim letzten Song kam der Sänger mir einem Pyrostab runter ins Publikum, nach dem Motto “es wird jetzt wie in einer Table Dance Bar, Ihr dürft mich anfassen“. Ein klasse Auftritt, sogar mit Zugabe ("Immer dieser Zeitdruck, na, wir haben noch zwei Minuten"), der richtig Spaß gemacht hatte! Ebenfalls im Theater sollten dann eher ganz andere und zwar düstere Klänge den Einzug halten und die von mir sehnsüchtig erwarteten Girls under Glass kamen auf die Bühne. Ich war begeistert von Ohne Dich, nicht zuletzt weil der Sound auch klasse war. Als zweiten Song spielten sie Cars von Gary Numan, der die Band in der Vergangenheit nicht unmaßgeblich beeinflusst hatte. Sie spielten When I Think About You, das schon 25 Jahre alt ist, Feuerengel und Body Electric von den Sisters of Mercy. Ein sehr stimmungsvoller Auftritt.

Von der Atmosphäre her passend bauten dann In The Nursery ihre umfangreiche Instrumentenwelt aus Trommeln und Schlagzeug auf. Leider entsprach die Band nicht mehr wirklich meinen Vorstellungen und Erinnerungen. Das letzte Mal habe ich sie vor über 20 Jahren gesehen, und fand sie damals wesentlich imposanter. Auch der weibliche Gesang gliederte sich meiner Meinung nach überhaupt nicht in die Musik ein.

Der persönliche Lieblingsheadliner von Otti war Goethes Erben, sodass wir uns Oswald und sein Ensemble im Theater angeschaut haben. Die Erben lieferten eine mitreißende Show ab, die von Klassikern bis brandneuen Songs alles abdeckten. Somit war dies ein würdiger Abschluss für das Amphi Festival 2018 - die Lust aufs kommende Jahr wächst!

Bildergalerien Amphi 2018:
Aesthetic Perfection
Centhron
Future Lied To Us
Girls Under Glass
Goethes Erben
In The Nursery
Mad Sin
Midge Ure
Mono Inc.
Neuroticfish
OMD
Oomph!
Qntal
[:SITD:]
Solar Fake
SynthAttack
The Creepshow
Unzucht

Website:
www.amphi-festival.de

Danke an Veranstalter Protain, den Tanzbrunnen Köln, das Amphi-Team und alle Bands und Besucher!

12.08.2018 by Dark80

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