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POP EVIL: Up

Endlich ist es da, das neue Album von POP EVIL, der Band aus Grand Rapids, Michigan, die im letzten Jahr ganz schön für Furore sorgte, als sie mit FIVE FINGER DEATH PUNCH in Europa auf Tour waren. Kurz nach der Tour wurde dann auch ihr Album “Onyx“ veröffentlicht und es war sozusagen ihr Debut auf dem europäischen Markt. Doch sie können schon auf 4 Veröffentlichungen zurückblicken, die allesamt sehr variantenreich waren und man sie deshalb überhaupt nicht in irgendeine Schublade stecken kann. Am besten ist ihr Sound mit Modern Rock zu bezeichnen, denn sowohl Hardrock, alternative Sounds und auch Metal findet man in ihren Song. Nun wird endlich ihr fünftes Album mit dem einprägsamen Namen “Up“ veröffentlicht.

Mit ihrem letzten Album “Onyx“ ein wahres Highlight ab und um dieses zu toppen musste die Band einiges zulegen. Die Latte war also sehr hoch gelegt. Um es vorweg zu nehmen, “Up“ kann man in keinster Weise mit dem Vorgänger vergleichen, denn es lässt keinen direkten Vergleich zu. Das Album startet mit “Footsteps“, von dem auch schon ein Video gedreht wurde. Ein cooler Song der sofort ins Ohr geht. Mit “Core“ folgt ein schleppender Rocksong bei dem das Hauptaugenmerk auf Gitarre und Bass liegt. Über allem thront die Stimme von Sänger Leugh Kakaty. Einer meiner Lieblingsstücke auf dem Album ist “In Disarray“. Der Rocker mit seinen treibenden Parts setzt sich sofort in den Gehörgängen fest. Ein Stück Modern Rock-Geschichte schreiben POP EVIL mit dem Song “Take It All“ der mich an manchen Stellen ein wenig an FAITH NO MORE erinnern. Ziemlich gut gefällt mir bei diesem Stück das Arrangement des Gesangs. Cool geht es mit “ Ghost Of Muskegon“ weiter. Bei diesem Alternativerocker muss man nach einigen Durchläufen einfach nur mitsingen. Das sollte man auch mit dem ganzen Album machen, denn alles Songs entwickeln sich erst nach mehreren Durchläufen, vor allem wenn man nur das letzte Album der Band kennt. Da ich im Besitz aller Alben bin weiß ich auch, dass sie ihren Sound von Album zu Album mehr verfeinerten. Zur Hälfte des Albums bekommt man mit “If Only For Now“ die erste Ballade zu hören, die voll zu Herzen geht.

Mit dem modernem Rocksong “Ways To Get High“ startet man in die zweite Hälfte. Tolle Gitarrenarbeit und ein sehr eigenwilliger Gesang bilden das Gerüst dieses Songs. Obwohl dieses Stück sehr modern klingt, hört man an manchen Stellen 60iger Jahre Rock heraus. Tolle Kombination! Zu einem richtigen Grooverocksong entwickelt das nächste Stück “Lux“. Herausragend bei diesem Song sind die Bassparts von Matt DiRito. Wer auf Metal gewartet hat der wird mit “Vendetta“ sehr zufrieden sein. Auch dieses Stück lebt von coolen Bass - und Gitarrenparts. Noch mehr Metal bekommt man auf “Dead In Water“ zu hören. POP EVIL verstehen es aber dieses Stück mit besonderen Feinheiten zu versehen, sodass er am Ende eher wie ein moderner Rocksong klingt. Den Abschluss dieses Albums bilden die beiden Balladen “Seattle Rain“ und “ Til Kingdom Come“. Beide Songs treffen wieder mitten ins Herz und vor allem “ Til Kingdom Come“ st perfekt auf Leighs Stimme und die Gitarrenparts abgestimmt. Tolles Ende eines exzellenten Albums!

Am Ende bleibt mir nur zu sagen, die Messlatte war mit “Onyx“ sehr hoch gelegt, aber POP EVIL haben sie gemeistert. Up benötigt einige Durchläufe aber dann entfalten sich die Songs richtig. POP EVIL befinden sich zwar noch in der Entwicklungsphase, aber mit diesem Album haben sie eindrucksvoll bewiesen was so alles in ihnen steckt. Eine kreative Band die es verdient hat weiter nach oben zu marschieren.

Hier noch zwei Videos zu "Footsteps" und "In Disarray"

Tracklist:
1. Footsteps
2. Core
3. In Disarray
4. Take It All
5. Ghost Of Muskegon
6. If Only For Now
7. ...
8. Ways To Get High
9. Lux
10. Vendetta
11. Dead In The Water
12. Seattle Rain
13. Til Kingdom Come

Veröffentlichung: 21.08.2015
Stil: Rock, Modern Metal
Label: eTone Music
Webpage: http://popevil.com
Facebook: www.facebook.com/popevil

Cover

23.08.2015 by Gisela

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