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CAIN`S OFFERING: Stormcrow

Oh Finnland, du Quell des Dudelmetals! Namenhafte Bands wie Sonata Arctica, Stratovarius, Norther und Wintersun hast du hervorgebracht. Und genau aus Ex- oder Noch-Mitgliedern dieser Gruppen besteht die Powermetal Supergroup Cain´s Offering. Bereits 2009 überzeugten die gestandenen Musiker mit ihrem Debüt Gather The Faithful und sind nun mit frischen Melodien, starken Texten und mächtigen Solis zurück mit ihrem neuen Longplayer Stormcrow.

Kein langes Intro sonderen expressive Chöre leiten den Opener und Namensträger Stormcrow ein. Heftige Double-Bass-Läufe, unterstützende Basshämmer, ausgewogene Gitarren und sphärische Keys unterlegt mit eingängigen Vocals stehen auf dem Programm von Cain´s Offering. Schon beim zweiten Hören lässt sich der Refrain wunderbar mitsingen und in fast allen anderen Parts kann man ordentlich abgehen aber sowas erwartet man auch bei melodiösem Powermetal. Generell hauen die Songs auf dem neuen Album ordentlich rein und sind wirklich einwandfrei arrangiert. Der folgende The Best Of Times glänzt mit einem recht elektronischen Intro, das dann von coolen und rhythmischen Riffs in den Hauptteil einleitet. Hier sind die Vocals perfekt in den Rest eingegliedert, aber das scheint sowieso eine Hauptdisziplin von Fronter Timo Kotipelto zu sein. Fast jeder Song geht sofort ins Ohr und unterscheidet sich in Kleinigkeiten oder großen Details von seinem Vorgänger und bildet so ein großartiges Klangspektakel. Oft wird sich auch gar nicht mit einleitenden Intros aufgehalten, sondern einfach reingehauen, wie zum Beispiel bei I Will Build You A Rome oder Constellation Of Tears, die melodiös pompös und gitarrenmäßig bombastisch durch die Boxen knallen. Hier werden vor Allem die hohen Töne angeschlagen, doch das darf man sich auch erlauben wenn die Vocals in den Tiefen wie in den Höhen zielsicher jeden Ton treffen. Doch auch die ruhigeren Stücke begeistern. So wird es stimmungsvoll und träumerisch bei A Night To Forget, der einen so schönen Refrain hat ohne dabei kitschig zu werden. Um das Keyboard aber auch mal in seinen allerliebsten Tönchen zu zeigen, gibt es die Ballade Too Tired To Run. Darf auf so einem Album aber meiner Meinung auch nicht fehlen.

Generell wissen alle Musiker zu jeder Zeit was sie tu und beherrschen ihre Instrumente in der höchsten Perfektion. So dürfen auch diverse Keyboard-Solis nicht fehlen, die stets von der Gitarre erwidert werden. Viele kleine Töne, die so schnell über die Tasten und Saiten flitzen, dass man schon genau hinhören muss um alles aufnehmen zu können. Ein absolutes Highlight auf Stormcrow ist der knallige Antemortem, der schön rockig in den Riffs und gesanglich ordentlich scheppernd brilliert. Auch wenn die Melodie relativ fröhlich daherkommt, hat der gesamte Song eine gewisse Tiefe, die das Metalherz höher schlagen lässt. Im Gesamtbild ist es auch immer wieder schön, dass sich die unterschiedlichen Tempi und Stimmungen herrlich abwechseln und so für immer neue Aha-Momente sorgen. Alles richtig gemacht! Aber bei so erfahrenen Musikern ist das auch keine große Überraschung. Vor Allem der Ender On The Shore geht nochmal mit schönster Instrumentalisierung an den Start unterlegt mit klaren Gesangslines voller Emotionen. In der limitierten Japan-Edition kann der Fan dann noch in den Genuss des Knallers Child Of Wild kommen, ansonsten darf der hiesige Hörer mit einem recht unerwarteten Ende Vorlieb nehmen.

Cain´s Offering wissen wie man große Musik mit Hit-Potential kreiert und geizen damit auch in keinster Weise auf Stormcrow. Viel Melodie, viel Gesang, krachige Instrumentalisierung und detailreiche Klangevents gibt es auf der neuen Scheibe zu bestaunen. Das Powermetal-Herz wird in jeder Hinsicht bedient und kann rocken aber auch träumen und die Luftgitarre und die Luftkeys dürfen immer wieder aufs Neue angeschlagen werden. Für Liebhaber von Gefrickel und wunderbar ausgearbeiteten Parts ist Stormcrow ein absoluter Hinhörer. Klar, die Jungs erfinden das Rad zwar nicht neu aber wozu auch? Wer auf Dudel-Metal der Extraklasse steht will genau das hören und wird in keinster Weise enttäuscht. Top Musiker, klasse Album und ein reinhören absolut wert!

Anspieltipps:
Stormcrow
A Night To Forget
Antemortem

Tracklist
1. Stormcrow
2. The Best Of Times
3. A Night To Forget
4. I Will Build You A Rome
5. Too Tired To Run
6. Constellation Of Tears
7. Antemortem
8. My Heart Beats For No One
9. I Am Legion
10. Rising Sun
11. On The Shore
12. Child of the Wild (Bonus Track)

Veröffentlichung:15.05.2015
Stil: Power-Metal
Label: Frontiers Records
Facebook: www.facebook.com/cainsoffering

Cover

12.05.2015 by HerInfernalMajesty

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