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The Mission: The Brightest Light

Wenn ein neues Album von The Mission angekündigt wird, macht sich in Menschen meines Schlages stets große Vorfreude breit. Die Band um Ausnahmekünstler Wayne Hussey gehört halt zu den Vorreitern und Urgesteinen des Gothrock und hat über Jahrzehnte immer wieder Evergreens hervorgebracht, die sowohl beim privaten Lauschen Freude bereiten, als auch im Club zu sicheren Tanzflächenmagneten werden. Zudem schwebt irgendwie immer dieses Gefühl über einem, ob es das war... Immerhin gab es da schon die eine oder andere "Auflösung" der Band, und die Gerüchteküche brodelt fleißig. Zum Glück kann der alte Wayne es einfach nicht lassen, es zieht ihn halt doch immer wieder ins Studio und auf die Bühne. Und so dürfen wir uns nun gemeinsam an einer neuen Langspielplatte namens The Brightest Light erfreuen.

Gesagt, getan... Doch erstmal macht sich Ernüchterung breit. Das, was da bei den ersten Songs aus der Box schallt, klingt irgendwie wenig nach The Mission, wie man sie kennt und liebt. Mindestens die erste Hälfte der neuen Scheibe hat mehr was von einer Mischung aus Alternative und Rock´n´Roll, denn vom düsteren, urgothischen Sound, den man gemeinhin erwartet. Eher ungewöhnliche Beats und viel Fokus auf verzerrten Gitarrenriffs machen sich breit. Hinzu kommt, dass Wayne irgendwie anders singt... Manchmal erinnert er gar an Lemmy von Motörhead.

Erst ziemlich genau ab der Mitte von The Brightest Light kommt dann jenes vertraute Gefühl ansatzweise wieder auf, wenn mit When The Trap Clicks Shut behind Us eine sehr ruhige Ballade einen Stimmungswandel einleitet. Aber auch danach ist der Schritt in Richtung "altem Stil" nur marginal... Es wird halt einfach nur weniger verzerrt. Ob aber mit einem Song wie Just Another Pawn In Your Game mit Mundharmoniker und einer Art American/Country-Rock-Attitüde viele Fans warm werden, wage ich zu bezweifeln. Am ehesten noch an die dunklere Vergangenheit erinnern die beiden letzten Tracks Swan Song und Litany For The Faithful (ein wirklich angenehmes Endstück).

Dass es nicht mehr so ist wie früher, hat sich ja schon beim 2010er Album Dum-Dum Bullet angekündigt, und letztlich kann man von einer Band und ihrem Mastermind natürlich auch nicht erwarten, dass sie über 30 Jahre immer den gleichen Sound bieten und somit stillstehen. Auf der anderen Seite wird es mit solchen stilwandlungen natürlich für manche The Mission-Fans immer schwieriger, ihren alten Helden treu zu bleiben. Schlecht ist The Brightest Light definitiv nicht, aber man sollte auch nicht mit einer großen Erwartungsalbum an dieses Album heran gehen. Wenn man diese Prämisse einhält, findet man in manchen Songs (ich z.B. im Opener Black Cat Bone, und im treibenden Born Under A Good Sign) sicherlich doch noch einige echte, persönliche Highlights.

Trackliste
01. Black Cat Bone
02. Everything But The Squeal
03. Sometimes The Brightest Light Come From The Darkest Place
04. Born Under A Good Sign
05. The Girl In A Fur Skin Rug
06. When The Trap Clicks Shut Behind
07. Ain´t No Prayer In The Bible Can
08. Just Another Pawn In Your Game
09. From The Oyster Comes The Pearl
10. Swan Song
11. Litany For The Faithful

Veröffentlichung: 20.09.2013
Stil: Gothic/Rock/Alternative
Label: Oblivion (SPV)
Website: www.themissionuk.com
Facebook: www.facebook.com/themissionuk

Cover
SpaceTrek: The New Empire

18.09.2013 by Otti
The Mission in unserer Band- und Künstlerdatenbank

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