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Thrudvangar: Tiwaz

Was haben wir denn da? Thrudvangar... Das ist mal wieder so ein Bandname, bei dem ich tierisch aufpassen muss, damit ich mich nicht dauernd vertippe. Bekannt war mir diese Formation bis dato auch noch nicht, also wird wie so oft das Internet befragt. Siehe da: Die Infos sind rar, aber immerhin kann man auf Wikipedia ein paar Eckdaten finden, also kurz zusammengefasst: Es handelt sich um eine Viking Metal Band aus Köthen in Anhalt, deren erste Gehversuche auf das Jahr 1998 datiert sind. Ein paar Jahre der Selbstfindung inklusive Besetzungswechsel folgten, dann kam 2003 ein Demo raus. Und seitdem hat man ein paar Scheiben veröffentlicht, live diverse Bühnen bespielt und auch sonst die Dinge getrieben, die man als Musikgruppe so treibt.

Heute (26.07.2013) erscheint ein weiteres Album aus den Händen der Thrudvangar-Recken bei Massacre Records. Betitelt ist dieses mit dem Wort Tiwaz, was sicher eine tiefere Bedeutung hat. Und wie ich so bin, lausche ich den Klängen besagter LP, und versuche euch meine Gedanken und Gefühle dabei näher zu bringen.

Ich bin nun wahrhaft kein Viking Metal-Experte, habe mich aber in den letzten Jahren immer mal wieder mit Bands aus diesem Bereich auseinandergesetzt und mag das Genre, soweit ich es kenne, durchaus. Zumal eine gewisse Nähe zum von mir geliebten Pagan oft nicht zu verleugnen ist. Ein qualifiziertes Urteil will ich mir da allerdings nicht heraus nehmen.

Im Gesamteindruck ist Tiwaz auf jeden Fall eine durchaus angenehme und interessante Scheibe. Thrudvangar gestalten ihr Werk sehr schwer und getragen, mit ruhigen Kompenenten und Uptempo-Elementen, sowie einer gewissen Wut und Power, die aus der Tiefe kommt. Die durchweg deutschsprachigen Texte scheinen von Geschichte und Mythen zu erzählen (um das zu entschlüsseln müsste ich ein Booklet haben oder stundenlang bewusst zuhören ;)). Bedenkliches, was mancher gerade heidnischen Bands gerne unterstellt, kann ich dabei nicht entdecken.

Allerdings fehlen einem manchmal dann doch ein wenig die Höhen... Wenn ich es so formulieren soll. Trotz vieler spannender Aspekte hat man gelegentlich einfach auch den Eindruck von zuviel Gleichförmigkeit. Zumindest geht es mir als "Außenstehendem" so. So packend Songs wie Sonnenwende und Des Kriegers Los sind, so einlullend wirken z.B. der Opener Tiwaz und der sechste Track Brüder.

Wie gesagt, ich werd mir da kein tieferes Urteil bilden, als: Spannend, interessant und sicherlich Geschmackssache. Für die richtigen Momente im Leben kann ich mir die Musik von Thrudvangar definitiv als Soundtrack vorstellen, aber rund um die Uhr wäre Tiwaz jetzt nicht mein Favorit.

Trackliste
01. Tiwaz
02. Sonnenwende
03. Der letzte Weg
04. Frei
05. Des Kriegers Los
06. Brüder
07. Heimat
08. Schicksal
09. Abschied

Veröffentlichung: 26.07.2013
Stil: Viking Metal
Label: Massacre Records
Website: www.thrudvangar.com
MySpace: www.myspace.com/thrudvangar
Facebook: www.facebook.com/ThrudvangarOfficial

Cover

26.07.2013 by Otti

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