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Helmut Mönkemeyer: Das Spiel auf der Sopran/Tenor Blockflöte I

Wie einige ja wissen, bin ich begeisterte Blasinstrumentalistin und habe meine Blockflöte auch bereits hier vorgestellt. (-> Klick mich, ich bin ein verzauberter Link!) Was einige widerum wohl nicht wissen, ist, dass ich mir das Spielen selbst angeeignet habe. Womit, ist nun wohl nicht allzu schwer zu erraten: Mit jenem tollen Lernheft, um das es hier geht. Jaha ;) Nun stehen wohl erstmal einige Fragen im Raum. Schließlich gibt es Blockflötenschulen in Heftform wie Sand am Meer, warum also musste es für Klein-Sija ausgerechnet dieses sein? Und warum macht sie jetzt auch noch in Form einer Rezension Werbung dafür?

Einer der Hauptgründe: Viele Blockflötenschule richten sich an Kinder und sind auch so aufbereitet, was ja auch nicht verkehrt ist, da Blockflöte ja als das Einstiegsinstrument schlechthin gilt (und deshalb leider auch den Ruf hat, "nur" Anfängerinstrument zu sein...dabei gibt es auch für Blockflöte durchaus anspruchsvolle Sachen, aber das wär jetzt wieder ein anderes Thema.). Da ich aber in Musiktheorie einigermaßen fit bin, Noten lesen kann und keine bunten Bilder brauche, schien mir die Anschaffung einer kindgerechten Flötenschule nicht wirklich sinnvoll. Stattdessen war ich auf der Suche nach einem anspruchsvolleren Heft, in dem zwar auf Anblastechniken, Verzierungen usw eingegangen wird, aber Kenntnisse im Bereich Musik und Noten schon vorrausgesetzt sind. Da wird die Auswahl dann schon etwas kleiner, und nach einem Blick auf die Musikauswahl war mir bald klar, dass Mönkemeyers Lehrwerk die beste Wahl war, die ich treffen konnte.
Zu Beginn wird erläutert, was im Umgang mit Blockflöten wichtig ist (sprich wie man es behandelt, einstimmt und vor allem auch: wie es notiert wird), und nachdem einem in Bild und Text die Anblastechnik erklärt wurde, kann es auch schon los gehen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man von "typischen Anfängerstücken" größtenteils verschont wird (die drei einzigen Stücke, die mir da aufgefallen wären sind Hänsel&Gretel, Winter ade sowie Ein Männlein stand im Walde. Von 153 Stücken!). Bereits im 2. von insgesamt 16 Kapiteln finden sich Stücke, die ich immer noch gerne spiele, einfach weil sie schön klingen. Die Auswahl an Übungsstücken ist schlicht gesagt einfach genial, es überwiegen Stücke aus dem 16. - 18. Jahrhundert, Tanzweisen, und auch Mozart, Haydn und Telemann erfreuen das Gemüt. So quält man sich nicht durchs Lernen, sondern lernt gleich Stücke, die einem sowieso gefallen. Wunderbar :)

Was das Lehrheft für mich so toll macht, kann für andere aber zugleich ein Nachteil sein - wer von Musik bisher keine Ahnung hat, dem ist es nicht zu empfehlen, denn Noten lesen und Begriffe aus der Musik kennen wird vorausgesetzt. Dasselbe gilt für alle, denen die oben aufgeführte Stückauswahl nicht zusagt, wem die Stücke die er übt nicht gefallen, wird höchstwahrscheinlich auch am Flöte lernen keinen Spaß haben. Es gilt eben, wie so oft, das zu finden, was einem persönlich am meisten zusagt.

Anmerkung: Das verwendete Foto stammt von mir und ist daher etwas missraten, aber ich denke im Großen und Ganzen kann man das Cover erkennen.

Stilrichtung: Lehrwerk
Besetzung: Sopranblockflöte
Verlag: Moeck Verlag
ISMN: M-2006-2006-1

Cover

28.05.2007 by Sijaita

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