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Interview (Musik)Blättern: Vorheriger Artikel | Nächster Artikel

Rooga: Blick hinter den Spiegel

Es war ein gutes Jahr für Rooga... Warum, das erklären sie euch im unten stehenden Interview, und da wollen wir natürlich nicht vorgreifen. ;)
Fakt ist aber, dass ihnen mit Behind The Mirror ein perfekter zweiter Streich gelungen ist. Das neue Album sorgt dafür, dass man das Quartett mittlerweile weit über ihre österreichische Heimat hinaus kennt und liebt, und das ist erst der Anfang: Für die nächste Zeit haben Kati, Alex, Klaus und Vicor sich noch viel vorgenommen, wovon sie euch nun erzählen wollen.

Otti:
Hallo Rooga, erstmal herzlichen Dank, dass ihr euch Zeit für dieses Interview nehmt. Für all die Leser, die bisher noch nichts von euch gehört haben, wer seid ihr und wie würdet ihr eure Musik mit eigenen Worten beschreiben?

Rooga:
Wir sind aus Wien/Österreich und machen moderne Rockmusik mit eingängigen Melodien, einer starker Rhythmusabteilung und fetten Gitarrenriffs.

Otti:
Wie habt ihr euch denn seinerzeit zusammengefunden?

Rooga:
Rooga ist Ende 2005 bei Jamsessions entstanden - als Klaus Anfang 2006 dazu gekommen ist, haben wir dann auch begonnen unter dem Namen Rooga Gigs zu spielen.


"Ohne unser Debutalbum würde Behind The Mirror sicherlich nicht so klingen, wie es jetzt klingt."

Otti:
Seit Ende Oktober ist nun euer zweites Album Behind The Mirror offiziell erhältlich, zwei Jahre nach der Veröffentlichung eures Debüts Leaving The Scene. Inwiefern haben euch denn die Erfahrungen vom Erstling geholfen, nun bei den Aufnahmen zur zweiten Scheibe Fehler zu vermeiden?

Rooga:
Die Erfahrungen, die wir bei Leaving the Scene gemacht haben, waren sehr hilfreich für uns und ohne unser Debutalbum würde Behind The Mirror sicherlich nicht so klingen, wie es jetzt klingt.
Eine wichtige Entscheidung für Behind The Mirror war definitiv, uns selbst zu produzieren und in allen Belangen als Band die Entscheidungsgewalt zu haben. Wobei wir aus der Produktion von Leaving the Scene gelernt haben, im Songwriting schneller auf den Punkt zu kommen und die Hooklines so catchy wie möglich zu gestalten.
Außerdem sind wir einen gewaltigen Tick selbstkritischer geworden - es wird also so lange an den Songs gefeilt, bis wir wirklich alle mit dem Ergebnis zufrieden sind, was dazu geführt hat, dass wirklich jedes Bandmitglied zu 100% hinter jedem einzelnen Song von Behind The Mirror steht.

Otti:
Jetzt wo Behind The Mirror auf dem Markt ist, seid ihr da noch angespannt, oder wendet ihr euch bereits neuen Themen zu?

Rooga:
Teils teils, natürlich ergibt sich nach wie vor viel aus der Release unserer CD (wie z.B. unsere großartige Release-Party am 6.11., vergangene Woche ein Hosted by auf GoTV, oder das Interview das wir gerade führen ;) ) aber vor allem geht es jetzt darum, das Jahr 2011 zu planen - und da stehen Festival- und Clubgigs, ein neues Video etc auf dem Programm.

Otti:
Wie habt ihr denn generell die Studioarbeit dieses Mal erlebt, wie ging die Produktion vonstatten?

Rooga:
Dieses Mal haben wir uns dafür entschieden, die Basictracks für das komplette Album gemeinsam einzuspielen, um mehr von der Live-Energie einzufangen. Schlagzeug, Bass und Rhythmusgitarre wurde also gemeinsam aufgenommen, Gesang und diverse Overdubs dann natürlich nachträglich. Wir mussten natürlich dementsprechend mehr Zeit und Energie in die Vorbereitungen für die Aufnahme investieren, da man beim gemeinsamen Einspielen als Einzelmusiker nur mehr wenig nachbessern kann, aber es hat sich definitiv ausgezahlt.

Otti:
Wenn man sich so die Credits im Booklet anschaut, fällt auf, dass ihr anscheinend alle Songs gemeinsam erarbeitet und jeder von euch seinen Teil dazu beisteuert. Nehmen wir mal als Beispiel All & Nothing, wie ist dieser Song entstanden und was waren dabei die entscheidenden Stationen, die er durchlaufen ist?

Rooga:
All & Nothing ist so entstanden, dass Alex (Gitarre) und Kati (Gesang) die Grundidee für den Song gemeinsam nur mit Akustikgitarre und Stimme ausgearbeitet haben und nachdem Strophe, Prechorus und Refrain von der Grundidee her fertig waren, haben wir den Song im Proberaum gemeinsam erarbeitet.
Das heißt, dass mal über die einzelnen Teile gejammt wird und Victor (Bass) und Klaus (Schlagzeug) Grooves und Lines auschecken, die die Gesangsmelodie und die Grundidee unterstützen. Auf diese Art und Weise ist wirklich jedes Bandmitglied zu gleichen Teilen am Songwriting beteiligt und der fertige Song kann nur so klingen, weil sich alle mit ihren Ideen und Einflüssen eingebracht haben.

Otti:
Ihr seid seit 2009 offizielle "Jägerband Österreich", also gesponsort von der Firma Jägermeister. Wie kam es denn zu dieser Ehre? Und welche Verpflichtungen und Vorteile bringt das für euch mit sich?

Rooga:
Wir haben einfach gefragt ;) Auch wenn das banal klingt, war es die klassische "zur rechten Zeit am rechten Ort"-Situation - Jägermeister hat nach einer Band wie uns gesucht und voilà, da waren wir ;)
Verpflichtungen in dem Sinn gibt es eigentlich nicht, also wir müssen jetzt nicht ständig Jägermeister trinken, wenn du darauf hinauswillst ;) aber wir haben zahlreiche Vorteile, da uns die Firma sowohl finanziell in Form von Flyer- und Plakatdruck unterstützt, aber auch die Marke zu Werbezwecken bei einer Rockband Gold wert ist - so haben wir immer diverse Jägermeister-Goodies bei Konzerten mit, auf die die Leute total abfahren und die wir von der Bühne aus an die Leute verteilen oder beim Merchstand hergeben.

Otti:
Ihr habt in eurer Bandgeschichte auch schon zahlreiche Gigs gehabt, in einer Zeit in der es für junge Bands zunehmend schwieriger wird sich auch mal auf der Bühne präsentieren zu können. Sicher erinnert ihr euch noch gerne an euren ersten Auftritt zurück, wo war denn dieser und wie kam er zustande?

Rooga:
Also unser allererster Auftritt war ja gar nicht wirklich öffentlich, sondern Ende 2005 noch in ganz alter Besetzung (aus der jetzt nur mehr Alex und Kati dabei sind), bei einer Veranstaltung einer Wiener Volkshochschule, wo wir 4-5 Songs gespielt haben.

Otti:
Folgt ihr für eure Karriere einem gewissen Plan oder lasst ihr einfach alles auf euch zukommen? Und was wäre denn euer größter Wunsch, der mit Rooga in Erfüllung gehen kann?

Rooga:
Zufall und Glück spielt immer eine Rolle, aber natürlich versucht man gewisse Dinge zu planen und so versuchen wir so viel wie möglich zu spielen und unsere Chancen dahingehend zu erhöhen, indem wir jetzt mit 2 Bookingagenturen zusammenzuarbeiten.
Auch bei der Veröffentlichung von Behind the Mirror haben wir vorausgeplant und uns mit Artist Station Records einen kompetenten Partner an Bord geholt, über den wir gute Vertriebs- und Promotioninfrastruktur nutzen können, um uns viele Möglichkeiten zu eröffnen. Großer Wunsch ist es natürlich nach wie vor, von der Musik leben zu können und soviele Leute wie möglich mit unseren Songs zu erreichen.


"Jägermeister hat nach einer Band wie uns gesucht und voilà, da waren wir ;)"

Otti:
Das Jahr 2010 ist ja nun bald auch schon wieder vorbei. Wenn ihr so zurück blickt, was waren denn - abgesehen von der Veröffentlichung von Behind The Mirror - die in euren Augen wichtigsten Ereignisse des Jahres? Egal ob nun musikalisch, privat oder weltgeschichtlich?

Rooga:
2010 war ein tolles Jahr für uns - neben der Veröffentlichung von Behind The Mirror haben wir einige tolle Konzerte gespielt, wie z.B. unsere Release-Party am 6.11. oder Support-Gigs von z.B. Living Colour oder TM Stevens.
Privat hat sich auch so einiges getan, so haben Klaus und Kati geheiratet, Victor schon letztes Jahr (allerdings nicht Alex, sondern Fotografin Isabell ;) und Victor ist seit Juli stolzer Vater des entzückenden Jonathan.

Otti:
Das neue Album im Rücken gibt doch sicher viel Aufwind, wie geht es denn nun in nächster Zeit weiter mit Rooga?

Rooga:
Da hast du absolut recht, das Album hat uns sehr viel Aufwind gegeben und wir sind wie oben schon erwähnt bereits fleißig am Planen und Organisieren von 2011. Geplant sind ein neues Video, zahlreiche Konzerte und natürlich auch die Arbeit an neuen Songs, denn Behind The Mirror soll schließlich nicht unser letztes Album gewesen sein ;)

Otti:
Und da ja bald auch Weihnachten ist - Was wünscht sich denn jeder einzelne von euch in diesem Jahr zum Fest der Liebe?

Alex:
Viele tolle Gigs, Radio und Fernsehauftritte, ein fertiges Studium, Gesundheit, Geld und Liebe.
Klaus:
Ich wünsche mir Liebe, Glück und Gesundheit für meine Familie und Freunde.
Victor:
Auf die Gefahr hin, kitschig zu klingen, Liebe wäre echt mal eine gute Idee. Nicht für mich, da ich reichlich davon empfange, aber in den Köpfen der Menschen läuft irgendwas sehr schief und ich würde mir wünschen, dass sich das ändert.
Materielles kann ich mir selbst kaufen, aber sowas wie Liebe, Toleranz bzw. Akzeptanz muss sich immer noch gewünscht werden.
Kati:
Nachdem Miss Perchtoldsdorf (kleiner Ort in Niederösterreich) aka Alex, Miss Austria aka Klaus und Miss World aka Victor ja bereits alles gesagt haben, wünsche ich mir noch ein tolles Rooga-Jahr 2011, denn wir haben viel vor ;)

www.rooga.at

Art des Interviews: Email
22.11.2010 by Otti

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Weitere Beiträge zu Rooga:

24.10.2010Rooga: Behind The Mirror(Rezension: Musik)

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