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Saltatio Mortis: 10 Jahre Spielmannsschwur

"Wir sind wie der Wind, sperrt uns nicht ein, wild und frei!" das ist das Motto der Mittelalter-Rock-Combo Saltatio Mortis, eine der bekanntesten Bands in der Szene. Aber nach zehn Jahren Bandgeschichte sollte der Begriff "SaMo" auch geläufig sein und so gab es dementsprechend zum Geburtstag am 15.10.10 eine riesige Show in einer noch riesigeren Stadthalle und mit den riesigsten Gästen überhaupt. Also insgesamt einfach riesig!

Wenn man Geburtstag feiert dann sucht man sich natürlich eine passende Location. Ist es bei den 18jährigen Teenies noch ein Club und bei den 30jährigen Papas eine Kneipe, so sollte es bei Saltatio Mortis die wunderschöne Stadthalle in Wuppertal sein. Von außen macht das Gebäude schon einiges her und die vielen Leute davor vermitteln eine halbe Stunde vor Einlass den Eindruck, dass hier etwas Einmaliges stattfinden wird. Die Türen öffnen sich sogar etwas zu früh denn die Veranstalter scheinen auf das Bedürfnis des gutgelaunten Publikums einzugehen und lassen sie nicht lange im Regen stehen. Man tritt also ein und kommt erst einmal in ein schickes Foyer von dem es dann weiter in die Halle selber geht. Goldenes und blaues Licht tauchen den Raum in einen epochalen Glanz und erzeugen eine erwartungsvolle Stimmung. Vor der Bühne ist ein enormer durchscheinender Vorhang gespannt, der einen verschwommenen Blick auf den Fokus des Abends gewährt.

Die gute Laune des Publikums hält die ganze lange Wartezeit an. Immer wieder rufen einzelne Leute "Saltatio" und bekommen prompt die Antwort vom Rest der Menge, die gemeinsam ein lautes "Mortis" brüllen. Auch die bekannte Melodie des Spielmannschwur wird des öfteren angestimmt. Und als dann pünktlich um 21:00 die Musik abdreht, sind alle gespannt was jetzt kommt.

Die Band betritt unter frenetischem Applaus die Bühne und nach den ersten Tönen fällt der Vorhang mit einem Knall und das Publikum rastet förmlich aus. Die Jungs stehen, lachen und hüpfen auf den Brettern, die die Welt bedeuten und zeigen den Besuchern, dass sie auch noch nach zehn Jahren ordentlich rocken können. Alle Songs werden euphorisch mitgesungen und Sänger Alea lässt es sich nicht nehmen in jeder gesanglichen Pause die Menschen zu lauten "Hey"-Rufen, natürlich im Takt, zu animieren. Nach jedem Song darf die Band erstmal entspannen, da das dankbare Publikum die Jungs einfach nur abfeiert und das geschlagene drei Stunden lang. Dabei kommt wirklich niemand zu kurz, für die alt eingeschworenen Fans bis hin zu den Frischlingen wurden alle bedient mit einem Potpourri aus jedem Alben, das man bisher erwerben kann. Die gute Laune der Zuschauer geht vollkommen in die Combo über und gibt den Jungs jedes Mal wieder neue Energie, die sich vor Allem durch Alea entlädt, der immer wieder enorme Luftsprünge macht und dabei immer wieder sanft auf dem Boden landet. Aber auch die Gäste werden von der Stimmung mitgerissen und liefern eine super Show ab. Dazu gehören Frau Schmidt, Bodenski und Eric Fish von Subway To Sally, Dr. Pest von den Apokalyptischen Reitern, Victor Smolski von Rage, Johanna von der Vögelweise von Feuerschwanz und die früheren Weggefährten Thoron Trommelfeuer und Cordoban der Verpielte. Und natürlich darf an so einem Abend DDoro Pesch nicht fehlen, die den Song Salomé performt, was ein absolutes Highlight des Abends darstellt. Alea scheint einfach überglücklich, steht danach mit der zierlichen Frau Arm in Arm und genießt das lobvolle Küsschen auf die Wange.

Nach diversen Zugaben steht natürlich der Spielmannsschwur auf dem Programm und gibt dem Publikum noch ein letztes Mal die Chance zum totalen Ausrasten, was auch genutzt wird. Danach verteilen sich die Leute ziemlich schnell, vierhundert der glücklichen Besucher stürmen schnell in die obere Etage der Stadthalle um da der Aftershow Party beizuwohnen. Was man aber normalerweise darunter versteht wird prompt zu einem erneuten akustischen Gig umgewandelt. Auf einer kleinen Bühne geben Saltatio Mortis ihre traditionellen Stücke zum Besten, natürlich mit Dudelsack, Schalmey und Drehleier und zum ersten Mal mit Bassist Bruder Frank, dem es auch sichtlich Spaß macht zu rein mittelalterlichen Stücken zu rocken. Und auch jetzt ist das Publikum noch nicht am Ende und jubelt weiter bis zum Morgengrauen. Insgesamt sieben Stunden sind alle auf den Beinen und feiern eine Geburtstagsparty, die man so schnell nicht vergessen wird. Hut ab, für so eine grandiose Leistung! Wir freuen uns auf die nächsten zehn oder zwanzig oder auch dreißig Jahre mit Saltatio Mortis!

Bildergalerie Hauptkonzert
Bildergalerie Aftershowparty
www.saltatio-mortis.com

03.11.2010 by HerInfernalMajesty

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