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Sweet Sister Pain: The Seven Seas Of Blood And Honey

Man merkt, dass es Herbst wird. Natürlich auch am seltsamen Wetter, welches hierzulande Überhand nimmt, aber gerade geht es vor allem darum, dass die ersten tief-melancholischen Alben hier in der Redaktion eintreffen. Eines davon ist mit dem tiefschürfenden Titel The Seven Seas Of Blood And Honey ausgezeichnet und wurde von einer Combo namens Sweet Sister Pain zum Leben erweckt. Aus Hamburg kommt dieses Bandprojekt, bestehend aus drei erfahrenen Musikern, die sich bereits an zahlreichen anderen Stellen (Lacrimosa, Gregorian, KMFDM - um nur einige zu nennen) als (Live-)Musiker oder Produzent ihre Sporen verdient haben. Ein Background der viel verspricht kann man so sagen, und tatsächlich darf man Sweet Sister Pain ausgesprochene Professionalität zusprechen.

Faszinierend ist natürlich, dass das Trio es geschafft hat ganze 19 Tracks auf eine einzelne Audio-CD zu packen - das schaffen sonst nur Punkbands mit haufenweise Zwei-Minuten-Stücken im Repertoire. Grund dafür sind zahlreiche spannende und kurzweilige Zwischenspiele, die meist irgendwas mit "Mare" heissen (z.B. Mare Marginis und Marenectaris) und die eigentlichen Songs miteinander verbinden. Die Hauptsongs wiederum präsentieren spannende, leicht ambientöse und mit akkustischen Instrumenten umschmeichelte Softelektronica mit vielen traurigen und Schwemütigen Anleihen, die jedoch niemals ins erdrückende Abdriften. Da wird dann zum Beispiel mal Chopin bei The Age Of Anger adaptiert, Edgar Allan Poe´s Annabel Lee vertont oder der japanische Lovesong-Klassiker Sukiyaki in neuer Variante aufgespielt. Sweet Sister Pain schaffen es dabei immer, eigene Ideen und Kompositorik mit den Werken anderer Künstler zu verschmelzen und daraus ein traumhaftes, schwebendes Gesamtkunstwerk zu erzeugen. Prominente Unterstützung haben sich die Hamburger im Remix von The Truth In Minor gesichert, welcher von KMFDM erarbeitet wurde - mit Mad World von Tears For Fears befindet sich zudem ein absoluter Klassiker als Coverversion auf The Seven Seas Of Blood And Honey.

Wie schon erwähnt, die dunklen Klänge von Sweet Sister Pain passen perfekt in die aktuelle Jahreszeit und laden zum Schwelgen vor dem heimischen Kamin ein. Einfach mal hinsetzen, lauschen und zwischendurch die eigenen Gedanken treiben lassen - So lässt es sich sicher aushalten. The Seven Seas Of Blood And Honey bietet hierfür nicht nur den passenden Hintergrund, sonder steckt voller inspirierender Hints, die man entdecken kann. Ein wunderschönes Album in sich.

Trackliste
01. Mare Frigoris
02. The Age Of Anger
03. Hush Hush
04. Mare Crisium
05. Ue O Muite Aruko (Sukiyaki)
06. Mare Imbrium
07. Off With Your Head
08. The Truth In Minor
09. Illusions
10. Lacus Somniorum
11. Mad World
12. Mare Nectaris
13. Waterworld
14. Mare Undarum
15. Annabel Lee
16. Mare Marginis
17. Solitude
18. Summerwind
19. The Truth In Minor (KMFDM remix)

Veröffentlichung: 22.10.2010

Sweet Sister Pain - Website
Cover

17.10.2010 by Otti

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15.05.2013Place4Tears: Whales Don´t Cry For Suicide u.p.(Rezension: Musik)

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