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Syndicate 2010: Ambassadors In Harder Style

Wieder einmal veranstalteten Art of Dance (Niederlande, Masters of Hardcore) und I-Motion (Deutschland, Nature One), die Syndicate in Dortmund.
Zum 4ten Mal bewiesen die Veranstalter und über 13.000 Menschen das härtere Styles in Deutschland schon längst etabliert sind.

Die Dortmunder Westfalenhallen wurden auf einer Fläche von 3 Areas zu einem Schauplatz von Hardstyle, Hardtechno und Hardcore. Es gab natürlich unmengen an DJs und LiveActs die national und international einen Namen in dieser Szene haben oder vollkommene Newcomer sind.

In der Masters of Hardcore Halle, die auch die größte und lauteste war gab es unter anderem:
Korsakoff vs. Outblast
Angerfist
Anime
Hardcore Blasters

Day-Mar
Pet Duo
Razor und u.a.
Sutura
waren in der Hardtechno Force Halle vertreten.

Die Hardstyle Prison Halle hatte auch ihre Vertreter u.a.
Chain
Coone
Psykp Punkz
Tatanka.

Ein Gothic in der Hardcore Szene.

Es fing alles am Samstag Mittag um 15 Uhr an als ich bei meiner Schwester eintrudelte um uns fertig zu machen. Was zieht jemand wie ich an der rein gar nichts, außer der Musik, mit der Szene zu tun hat? Kommt Zeit kommt Schwester. Und nach knapp einer Stunde und einer Pizza später hatte ich ein Lonsdale Shirt und einen Arschknappen Rock an.
Die Hinfahrt nach Dortmund, eher gemäßigt, man hat zwar Menschen gesehen die gefahren sind und man saß im selben Zug, aber eine Stimmung wie die Hinfahrt zum Wave Gotik Treffen kam einfach nicht auf. Dafür wurde ich diesmal nicht von den "Normalen" Menschen, sondern den Gothics blöd angemacht... Und da soll nochmal jemand sagen das unsere Szene toleranter ist...
Um 19 Uhr dann endlich in Dortmund angekommen und schon gings weiter zu Bekannten meiner Schwester. Dort hab ich dann erstmal festgestellt das Drogen leider kein Klischee dieser Szene sind. Erstmal zur Begrüßung eine Line, die ich danken abgelehnt habe. Super Start... nach 3 Lines, 2 Joints und 2 Stunden später gings dann weiter, ENDLICH!!!!!
Die Halle war in Sicht und mit ihr 5 Krankenwagen die alle startbereit standen, aber keine Schlange am Eingang. Sicherheitskontrollen von denen auf der Karte so groß gesprochen wurden (Einlass ab 16 Jahren, Mit Polizeikontrollen muss gerechnet werden) war nicht zu sehen. Kein Griff an meine Tasche, kein "Könnten sie diese mal eben auf machen".
Drinnen dann auf der Suche nach einer Garderobe die nicht schon voll war.

>Liebe Veranstalter der Halle: Bitte mehr Gardeeroben, wenn ihr schon Platz für 13.000 Menschen habt, sollten auch so viele Jacken untergebracht werden können.>

Die Musik war wie man es halt kennt, laut, viel Bass, zwischendurch mal normale Passagen um runterzukommen und um Luft zu holen. Es gab keine Soundaussetzer, keine Probleme mit dem Sound und dieser war immer klar und deutlich einfach nur super. Im Vergleich dazu haben die Veranstalter des Amphi-Festivals den Sound bei Combichrist leider total vermasselt.
Zu den ganzen Bässen kamen noch die Laser, die ein sehr schönes Muster auf die Tribühnen geworfen haben. Ein schönes Zusammenspiel aus Laser, Licht und Musik.
Zusätzlich gab es noch ein paar Pyroeffekte, keine großen aber zwischendurch ein paar Flammen und Wunderkerzengesprühe.
Was mich aber am meisten gewundert hat, waren die Menschen. Nett, zuvorkommen und höflich. Ja ich erwähne es, weil ich auf den letzen beiden Amphi-Festivals das Problem hatte, dass man kein "Tut mir leid" kannte, dass man sich einfach irgendwo zwischengedrängt hat. Ok es war voll, sehr voll und das ist der nächste Punkt. Trotz dass es so viele Menschen waren und es bei Angerfist echt gemütlich und kuschelig wurde, hatte man meistens Platz zum tanzen, zum laufen und auch mal um auf den Boden zu setzen. Wobei man sich da nur auf den Boden gesetzt hat, wenn man entweder blau oder verballert war.

So nun mal zu den Bands.
Korsakoff und Outblast waren einfach nur super. Die beiden hatten extremen Spaß auf der Bühne und haben das Publikum eingeheizt. Aber das Finish war das Beste. Ein eigentlich doofes Lied wurde sehr gut mit Bässen unterlegt und geschickt in die Musikrichtung umgewandelt
"Nein Mann ich will noch nicht gehen, ich will noch ein bisschen tanzen. Komm schon Alter ist doch noch nicht so spä,t lass uns noch ein bisschen tanzen" wurde dann zum Thema des restlichen Abends/Morgens.

Angerfist haben gefühlt alle Menschen in eine Halle laufen lassen. Dicht gedrängt hat man den Jungs mit ihren weißen Masken beim Auflegen und animieren zugeschaut und mitgemacht.
Genial möchte ich dazu einfach nur mal sagen.
Wenn man jedoch die Fans fragt die das seit 4 Jahren mitmachen, hört man nur eins "Letztes Jahr waren sie besser". Schade für die Fans.

Da ich die anderen Bands so leider nicht kenne kann ich nur sagen "Es war super!" Jeder DJ hatte was, jeder hatte seinen persönlichen Style und wie gesagt der Sound war bei jedem toll.

Mein Fazit am Ende: Nein Mann ich will noch nicht gehen ich will noch ein bisschen Hardcore.
Auch wenn es nicht meine Szene ist, ich werd wohl wieder hinfahren es macht einfach nur Spaß, wenn man sich mit der Musik anfreunden kann. Und das Wichtigste: "Keine Macht den Drogen"

www.syndicate-festival.de

05.10.2010 by Amelia

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