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Eisbrecher: Eiszeit Tour 2010 (26.09.2010, FZW, Dortmund)

Der kommende Oktober ist voll mit Konzert-Terminen und trotz der Menge freue ich mich auf jedes Konzert einzeln in ganz besonderem Maße. Relativ kurz entschlossen habe ich dann wegen zwei freier Tage den Konzertmarathon schon etwas früher begonnen und mich der Nightshade-Delegation aus Otti und SemiD angeschlossen, um im Dortmunder FZW mit Eisbrecher ihren Tourabschluss zu feiern. Otti hat in diesem Zusammenhang mal wieder seine Qualitäten als Autofahrer unter Beweis gestellt und erst SemiD und dann mich eingesammelt und sicher und zügig nach Dortmund befördert. Dort angekommen, zogen die beiden Herren Richtung Presse-Eingang hin fort, während ich mich geduldig in die Reihe der wartenden Fans gesellte. Der Einlass klappte aber sehr flott, problemlos und ruhig vonstatten, so dass ich mich kurz darauf wieder zu den beiden gesellen konnte um erst einmal das FZW zu beäugen.


Stahlmann

Da bis zum Konzertbeginn noch ein bisschen Zeit war, wurde sich noch unterhalten, um das Warten kurzweiliger zu gestalten. Pünktlich um 20 Uhr starteten dann Stahlmann,die als Support von Eisbrecher vor Ort waren, ihren Auftritt. Ich kannte die Band überhaupt nicht, hatte vorher lediglich den ein oder anderen Kommentar zu ihnen aufgeschnappt. Insofern war ich relativ neutral und gespannt. Stahlmann fallen genre-technisch in dieselbe Schublade, wie Eisbrecher dies tun, auch wenn mein persönliches Empfinden war, dass sie auch einiges an Rammstein-Anleihen innehaben. Es dauerte ein paar Songs, eh ich mich entschieden hatte, was ich von den Göttingern halten soll. Allerdings war es dann umso deutlicher, dass mich sowohl Musik, als auch Bühnenshow absolut zu begeistern wussten. Die fünf Herren waren in Anzüge gehüllt ... silberne Gesichter und eben solche Haare ließen den Namen Programm werden. Die Instrumente und das Mikro ruhten in silbernen Händen und es wurde stahlhart gerockt. Mit Songs aus ihrer EP Herzschlag und ihrem aktuellen, selbst-betitelten Album Stahlmann wurde das Publikum Mann für Mann erobert und erkämpft. Als die Band nach 45 Minuten als letztes Stück ihres Auftrittes erstmalig ein grandioses Cover des Die Toten Hosen - Krachers Hier Kommt Alex durch das FZW dröhnen ließen, war das Publikum nicht nur restlos begeistert, sondern auch der Weg musikalisch für Eisbrecher-Alexx geebnet, dem Stahlmann die Nummer gewidmet hatten.


Eisbrecher

Anschließend dauerte es eine halbe Stunde, ehe die Bühne für die Eiszeit bereit war. Während SemiD seinem Ausflug in den Fotograben entgegen fieberte, ließ ich mich dazu hinreißen weit vorne stehen zu wollen und begab mich in die Menschenmassen, die mit näher rückendem Beginn der Eisbrecher-Show auch immer enger rückten. Schlussendlich hatte ich aber einen Platz gefunden, der bühnennah war und gleichzeitig auch einem Wurzelgnom wie mir freie Sicht ermöglichte. Als um 21:15 Uhr Alexx, Pix, Jürgen, Dominik und Rene die Bühne betreten hatten, wurde die Show mit Eiszeit gestartet und wie nicht anders zu erwarten, begann eine geniale Eisbrecher-Party. Alexx hat seinem Rampensau-Ruf einmal mehr zugetragen und sorgte wie erwartet mit dem einen oder anderen witzigen Spruch für Gelächter. Selbstverständlich musste auch die Flasche Jack Daniels wieder herhalten und erst den Durst der Band stillen, um das im Publikum weitergereicht zu werden mit der Bitte, dass bei der Wiederankunft auf der Bühne noch ein Rest enthalten sein muss. Zu Alexx Freude waren auch die Dortmunder und zu-gereisten Fans brav und eine winziger Schluck fand seinen Weg zurück zu seinem Herren. Neben neuen Nummern wie Böse Mädchen, Bombe und Die Engel, wurden selbstverständlich auch die unverzichtbaren Stücke Heilig, Vergissmeinnicht, Ohne dich, Leider oder auch Komm süsser Tod gespielt. Zwischendurch ließ Alexx auch wieder die akustischen Töne erschallen und stimmte gemeinsam mit dem Publikum Tränen lügen nicht ein. Auch die Schwarze Witwe durfte nicht fehlen und als weiterer Pflicht-Song This is deutsch. Alexx ließ es sich auch diesmal, genau wie der Rest der Band nicht nehmen, stilecht mit Weste und Filzhut die Bühne zu rocken. Nach den letzten Klängen der Nummer, musste ich dann die Flucht nach hinten antreten, weil von Eiszeit vor der Bühne nichts mehr zu spüren war. Stattdessen hatten sich dort subtropische Temperaturen und eine Luftfeuchtigkeit von geschätzten 70% ausgebreitet, die mich zum respektvollen Rückzug in Richtung Bar zwangen. Nach der erfreulichen Feststellung, dass die Getränkepreise höchst manierlich waren, sah ich mir aus dem etwas kühleren hinteren Bereich an, wie für Amok Fässer und Drumsticks auf die Bühne geschafft wurden. Auf selbigen wurde dann der geniale Beat angegeben und die Masse feierte gehörig mit. Anschließend verließen die Jungs die Bühne, nicht aber ohne für die Zugabe bestehend aus Mein Blut und Miststück noch einmal zurückzukommen. Zum Abschluss bedankte sich Alexx nicht nur bei den Fans, sondern vor allem auch bei der gesamten Crew für die Tour. Selbige enterte dann die Bühne und während Alexx noch das ein oder andere lobende Wort fand, wurden T-Shirts, Plüsch-Eisbären, ein gebrauchtes Handtuch und Plektren ins Publikum geworfen. Nun leerte sich das FZW langsam und entließ eine glückliche Meute, die ein wunderbares Tour-Ende mit einer unfassbar sympathischen und überirdisch rockenden Band gefeiert hatte.

Stahlmann - FZW, Dortmund - Galerie
Eisbrecher - FZW, Dortmund - Galerie

27.09.2010 by Brummelhexe

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