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Unlight: Sulphurblooded

Hui, da tropft das Klischee wieder blutrot von den Wänden! Unlight sind zurück und präsentieren ihren nächsten Longplayer Sulphurblooded so konsequent satanistisch und kriegerisch, dass einem die Schwärze förmlich entgegenklatscht. Mehr als eineinhalb Jahre nach Death Consecrates With Blood geben sich die Schwarzmetaller kraftvoller, morbider und auch reifer denn je... Und natürlich vollkommen dem Höllenfürst und den Blutgöttern verschrieben. Wer sich jetzt fragt ob das wirklich sein muss... Ja, muss es! Unlight wären nicht sie selbst, wenn sie nicht in den dunkelsten Untiefen tauchen und die übelsten Dämonen beschwören würden.

Nun haben sie also schon Schwefel im Blut... Zwei Dinge fallen bei Sulphurblooded besonders auf. Zum einen ist die Produktion knackiger als noch beim Vorgänger, zum anderen scheinen Unlight noch einen ticken an der Geschwindigkeitsschraube gedreht haben, sofern das überhaupt möglich war. Nein, anders: Bei ähnlicher Geschwindigkeit schaffen es die drei vor allem im Gitarrenspiel noch viel mehr Variation, noch mehr kleine Zwischennoten, noch perfidere Melodien zu zaubern. Sulphurblooded zeugt also von einer technischen Weiterentwicklung, welche dem Gesamtgefühl im Sound der höllischen Musiker nur gut tut. Wo Death Consecrates With Blood schon unter die Haut ging, schafft es das neue Album, einen direkt in den Schlund der Hölle zu werfen.

Sulphurblooded leistet sich keine negativen Ausfälle, als Höhepunkte darf man aber getrost den Opener und Titeltrack, sowie das geniale Become an Opponent ansehen, hier reizen Unlight ihre Möglichkeiten voll aus. Es ist erschreckend wie sehr sich Blaspherion, Lord Grond und Raptus in so kurzer Zeit weiterentwickelt haben, das kann nicht mit rechten Dingen zugehen. Wahrscheinlich hat das Trio einen dunklen Pakt mit dem Teufel persönlich geschmiedet, bevor es an die Arbeiten zu Sulphurblooded ging. Vielleicht liegt es aber auch tstaächlich an Raptus, der ja seit letztem Jahr für Necron bei Unlight klampft und sich anscheinend mehr als nur perfekt ins Bandgefüge eingelebt hat. So oder so, Unlight liefern hier und heute perfekten Todesmetall auf höchstem Niveau ab, den sich kein Anhänger der Finsternis entgehen lassen darf.

Trackliste
01. Sulphurblooded
02. Dead All Things Will Be [Part I]
03. Sic Transit Gloria Mundi
04. Pale Rider- Pale Horse
05. Become An Opponent
06. Sound Forth The Trumpets...That S
07. Invictus
08. Dead All Things Will Be [Part II]
09. By The Seventh Spell- A Blackthr
10. Deine Waffen zu meinen Fuessen

Veröffentlichung: 24.09.2010

Unlight - Website
Cover

24.09.2010 by Otti

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