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All Points Bulletin: Alleine in der großen Stadt

Eine Stadt im Chaos - In San Paro ist die Hölle ausgebrochen. Kriminelle Banden treiben ihr Unwesen, und der Bürgermeisterin bleibt nichts anderes übrig, als Gesetzeshüter aus den Reihen der normalen Bürger zu rekrutieren. Auf den Strassen herrscht Krieg und Du hast die Wahl: Das Chaos zelebrieren, oder den Halunken das Handwerk legen?

Mit All Points Bulletin wollte das Entwicklerstudio Realtime Worlds das Genre der Mehrspieler-Shooter revolutionieren. Auf dem Plan standen Massive Online-Gemetzel mit bis zu 100 Spielern pro Server. Das klingt nach jeder Menge Spaß, hat sich aber in der Praxis leider als mittelmässiger Reinfall rausgestellt, bei dem die Umsetzung an der Idee an sich scheitert.
Das Hauptproblem: Viel zu wenig Spieler. All Points Bulletin ist ein reiner Online-Shooter, den aber anscheinend relativ wenige Leute gekauft haben - Dadurch sind zumindest die Server, auf denen wir getestet haben, vergleichweise leer. Mitstreiter oder auch Gegenspieler in den riesigen Stadtteilen (sogenannet Distrikte) zu finden stellt sich oft als sehr mühsam heraus, und das bei einem Spiel dessen Kern eigentlich damit beworben wurde, sich möglichst in großen Gruppen das virtuelle Blei um die Ohren zu ballern.
Ein weiterer Knackpunkt: Die Missionen. Man kann von verschiedenen Auftraggebern Aufgaben geben lassen, um sich Ruf und Kohle zu erarbeiten. So weit ja okay, schliesslich wollen wir ja auch irgendeinen Sinn hinter dem ganzen Geballere sehen. Aber zwei Dinge hemmen den Spielspaß bei den Missionen: Zum einen wiederholen diese sich ständig oder ähneln sich im Aufbau, zum anderen können wir uns nur mit Gegenspielern anlegen, die gerade die gleiche Mission (nur aus gegenüberliegender Sicht) spielen, und haben auch nur Unterstützung von Fraktionspartnern, die wir als Verstärkung anfordern. Statt riesiger Gemetzel bekommt man so kleine Scharmützel mit meist so ca 2-6 Teilnehmern pro Seite... Und oft muss man zum Ort des Gefechts Kilometer um Kilometer laufen und fahren. Das ist auf Dauer einfach fad.

Kleinerer Kritikpunkt ist zudem die teilweise etwas hakelige Steuerung, vor allem beim Handling von Fahrzeugen. Da man diese doch recht oft für Missionen braucht, oder um die immensen Entfernungen zwischen Missionszielen zu überbrücken, kommen gelegentliche Frustmomente auf. Dennoch schafft das Spiel es, zumindest eine Weile zu motivieren. Durch regelmässig freigeschaltete Erfolge, Ausrüstung usw hat man zumindest eine Weile den Anreiz, sich in die virtuellen Weiten von San Paro zu stürzen... Langfristig ist das aber zu wenig.

Stärkstes Modul von All Points Bulletin ist wohl noch der Charaktereditor, der einem schon am Anfang recht viele Einstellungsmöglichkeiten bietet. Durch Erfolge und Moneten kann man auch während des laufenden Spiels die eigene Figur jederzeit noch verschönern, was theoretisch zu endlos individualisierten Charakteren führen kann.

Insgesamt aber bietet APB zu wenig... Zumal man auch nach Kauf des Spiels regelmässig blechen soll, um weitermachen zu können. Im Grundspiel sind 50 Stunden Action enthalten, danach kann man Zeitpakete kaufen. Warum man sich das allerdings antun sollte, wo es doch so viele bessere Mehrspielershooter (wie z.B. Bad Company 2) ohne Zusatzgebühr gibt, das können wir leider an dieser Stelle beim besten Willen nicht beantworten.

Tops Flops
+ Toller Charaktereditor
+ Recht gute Idee...
- ...die leider an Spielermangel leidet
- Missionen auf Dauer eintönig

Daten

Genre:MMO-Shooter
USK:freigegeben ab 18 Jahren
Plattformen:PC
Entwickler:Realtime Worlds
Vertrieb:Electronic Arts
Mehrspieler:Klar, theoretisch bis zu 100 Leute online
Screenshot:EA
Veröffentlichung:01. Juli 2010

Systemanforderungen:

Betriebssystem: Windows XP, Windows Vista, Windows 7
Prozessor: 2,13 Ghz Dual Core oder vergleichbar
Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
Festplatte: 15 GB freier Speicher
Grafikkarte: Geforce 7800 mit 256 MB und Pixel Shader 3.0, vergleichbare ATI
Internet: Verbindung mit 256 Kbits/Sek zwingend erforderlich

Websites:

All Points Bulletin - Homepage
Electronic Arts

Cover

10.09.2010 by Otti

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