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Eisenfunk: 8-Bit

Der Name dieser Band ist - laut eigener Aussage - in 2 Sekunden entstanden, die Musik klingt da zum Glück wesentlich ausgereifter: Die Rede ist von Eisenfunk. Mit ihrer Fusion aus Minimal, Noize und Industrial haben die drei Münchner in den letzten Jahren bereits für Aufsehen gesorgt. War die erste Web-EP Funkferngesteuert noch ein Soloprojekt von Michael Mayer, wuchs das Projekt kurz darauf zum Trio und veröffentlichte mit Eisenfunk sein erstes vollwertiges Album, später gabs dann mit 300 auf die Fresse.
Einen Labelwechsel später (von Biohazzard Records zu dessen Mutterlabel Danse Macabre) steht nun mit 8-Bit der nächste Eisenfunk-Kracher an: Eine Hommage an die Spiele und Computerkultur der 80er Jahre.

Was nun selbstverständlich Assoziationen zu Welle:Erdball hervorruft, hat mit der Combo um unseren Honey trotzdem recht wenig zu tun. 8-Bit bedient sich zwar gewisser Elemente und Melodien die auch W:E liegen dürften, ansonsten bewegen sich Eisenfunk aber auch auf ihrem neuesten Werk definitiv vor allem im industriellen Soundschema. Dabei werden auf eingängige Art und Weise Melodien wie das russische Korobeiniki verarbeitet, welches jedem früheren Gameboy-Junkie noch als Tetris-Soundtrack im Ohr sein dürfte. Mit Super Space Invaders bekommt einer der Arcade-Klassiker überhaupt weg, und Pong (in diversen Remixen enthalten) ist eine liebevolle und genial klingende Huldigung des gleichnamigen ersten Videospiels überhaupt.

Leider ist es gerade diese massive Häufung an Pong-Remixen, die das Album gegen Ende etwas zäh und eintönig wirken lässt. Ein wenig enttäuschend wirkt auch Egoshooter, eine Klasse Idee, aus der man anhand der Samples eindeutig noch mehr hätte machen können. Das alles ändert aber nichts daran, dass Eisenfunk mit 8-Bit ein weiteres eingängiges und clubtaugliches Album vollbracht haben, welches nicht nur den Nostalgikern unter uns das Herz höher pongen lässt.
Und um einfach mal zu zeigen, was damit gemeint ist hier etwas ungewöhnliches - Wir binden ein Video in diese Rezi ein und lassen Eisenfunk für sich selbst sprechen. Viel Spaß damit!

Trackliste
01. LOAD "*",8,1
02. Pong
03. Eisenfunk Quattro GTI
04. Korobeiniki
05. Conquer
06. Hymn
07. Medieval Bit
08. Egoshooter
09. Super Space Invaders
10. Pong (600XL RMX By XotoX)
11. Pong (Bodyharvest RMX)
12. Pong (Beati Mortui RMX)
13. Pong (Terrorfrequenz RMX)
14. Duck And Cover (C=64 Edit)
15. SHUTDOWN -R NOW

Veröffentlichung: 26.03.2010

Eisenfunk - Website
Cover

01.03.2010 by Otti
Eisenfunk in unserer Banddatenbank

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