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Adorned Brood: Asgard

Schon seit 1993 existiert Adorned Brood und ist somit eine der dienstältesten deutschen Bands, die sich stilistisch irgendwo zwischen Folk-Metal, Pagan-Metal und Black-Metal einsortieren ließe. Bereits im Jahr 2000 haben Adorned Brood "Asgard" zum ersten Mal veröffentlicht. Seither gab es einige Umbesetzungen in der Band, die zudem auch vom damaligen Label Moonstorm zur aktuellen Heimat Black Bards gewechselt ist. Da die alten Alben immer noch nachgefragt werden, aber komplett ausverkauft sind, hat man sich entschieden nach "Hiltia" und "Wigand" auch "Asgard" noch einmal zu veröffentlichen und diese Chance auch für ein Remastering genutzt.

Wer bisher die Grevenbroicher von Adorned Brood rund um Sänger und einzig verbliebenes Gründungsmitglied Markus Frost nicht kennt und dem Genre des Pagan-Metal dennoch etwas abgewinnen kann, dem sei "Asgard" definitiv ans Herz gelegt. Weit mehr als brachiale Gitarrenriffs und gekonntes Growling erwartet einen, wenn man "Asgard" auf sich wirken lässt. Sind die Songs in einem Moment noch aggressiv und bedrohlich, so besänftigen einen bereits im nächsten Moment zarte Querflötenmelodien und beinahe mittelalterliche Klänge. Wird man eben noch von den Grunts mitgerissen, sind die fast choralen Männergesänge und elfengleichen Frauenstimmen es im nächsten Augenblick, die diesem Album Spannung verleihen. Hymnische Stücke in epischer Breite zeichnen "Asgard" aus, die durch den Gesang- und Flöteneinsatz von Ingeborg Anna Baumgärtel eine ganz eigene, wunderbare Note bekommen und dennoch nicht überladen orchestral wirken.

Auch wenn Songs wie "Twilight in Midgard", "A God Ruled Time" oder das fast zehnminütige "Black Beasts" auf mich in besonderem Maße wirken, so ist es dennoch eigentlich sträflich Titelempfehlungen zu geben. Asgaard ist in der nordischen Mythologie das Heim des Göttergeschlechts der Asen und wird als riesige Burg, als Himmelsreich, umgeben vom unbezwingbaren Mauern beschrieben. Innerhalb dieser Mauern befinden sich die zwölf Paläste der Götter, unter ihnen auch Odins Gladsheim mit dem Saal Walhall. Demzufolge handelt es sich bei Adorned Brood's "Asgard" musikalisch und textlich um ein Konzeptalbum, dass man in jedem Falle als Ganzes wirken lassen sollte! Elf Songs und fast 50 Minuten lang wird man dafür mit abwechslungsreicher und fesselnd-atmosphärischer Musik belohnt. Zusätzlich zur ursprünglichen Veröffentlichung bietet der Re-Release mit zwei Live-Videos einen zusätzlichen Kauf-Anreiz. Last but not least soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass Adorned Brood Bestandteil des großartigen Billings des von Nightshade präsentierten Black Troll Winterfests sein werden!

Trackliste:

01. Intro
02. A God Ruled Time
03. Asgard
04. Black Beasts
05. Twilight in Midgard
06. Pride was my Desire
07. The Ambush
08. Magic Nights
09. Mighty Swords
10. Arrival
11. Die Wiederkehr

Veröffentlichung: 09.10.2009

Adorned Brood Website
Adorned Brood @ MySpace

Cover

08.10.2009 by Brummelhexe

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