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Sacred Steel: Carnage Victory

Wenn Metal noch Metal ist, dann ist die Welt in Ordnung. So zumindest könnte man die Bandphilosophie von Sacred Steel grob umschreiben. Und auch wenn die Jungs mit Wurzeln in Ludwigsburg auf Szene-Konventionen scheissen, gehören sie doch zu denjenigen die "Oldschool" nicht als Schimpfwort ansehen, sondern als Kompliment wenn es auf ihre Musik bezogen ist. Von vorne herein orientierte sich die 1997 gegründete Truppe an gutem alten 80er True Metal und Vorbildern wie Omen oder Agent Steel, halten bis heute die Fahne hoch für kernigen, unverblümten Heavy-Sound ohne Abstriche.

Und genauso verhält es sich auch auf ihrem siebten Album Carnage Victory, welches nun auf die Headbang-süchtige Meute losgelassen wird. Manchem mag das Ganze zu abgedroschen klingen, aber die Art und Weise wie sich Sacred Steel auch auf dieser Scheibe präsentieren, zeugt von purer Ehrlichkeit und Liebe zum Metal als solchen. Front-Sirene Gerrits schneidende Gesänge fügen sich dabei gekonnt in das Konstrukt aus verzerrten Riffs, klirrenden Soli und galoppierenden Drums ein, was Songs wie The Skeleton Key oder Crosses stained with blood zu typischen, aber eben auch wohlklingenden Hymnen macht. Puristischer gar wirds noch bei der Hommage an den Metal Underground, während die Band mit dem hispanisch angehauchten Brücken-Stück Shadows of reprisal definitiv Humor und Ironie beweist... True Metal fabrizieren ohne sich zu True aufzuführen, das zeugt von Größe.

Wie bereits erwähnt, nicht jeder wird Sacred Steel und den Sound der "alten Schule" mögen, aber darauf kommts auch nicht an. Wer Sacred Steel bisher geliebt hat wird auch von Carnage Victory nicht enttäuscht sein, und wem viele Spielarten anderer Bands zu sehr vom rechten Weg abgedriftet sind, der findet hier vielleicht das wieder, was er lange vermisst hat: Klare, unmissverständliche Schwermetall-Kost!

Trackliste
01. Charge into overkill
02. Don´t break the oath
03. Carnage Victory
04. Broken rites
05. Crosses stained with blood
06. Ceremonial magician of the left hand path
07. The skeleton key
08. Shadows of reprisal
09. Denial of Judas (Heaven betrayed)
10. Metal underground
11. By vengeance and hatred we ride

Veröffentlichung: 23.10.2009

Sacred Steel - Homepage
Cover

21.10.2009 by Otti

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