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Saboteur: Ein Ire auf Abwegen

Ein rauchender, saufender irischer Rennfahrer, der nichts lieber tut als Nazis in die Luft zu jagen oder Frauen zu vernaschen - eigentlich bräuchte man(n) kein weiteres Argument um Saboteur, das jüngst für Xbox360, PC und PS3 erschienene Open World Spiel, zu lieben. Besagter Ire namens Sean Devlin lebt im Paris des Zweiten Weltkriegs und ist eigentlich nur an seiner Rennfahrer-Karriere interessiert. Doch als die Nationalsozialisten seinen besten Freund als vermeintlichen Spion hinrichten sieht Sean rot: Sein persönlicher Rachefeldzug gegen die Braunhemden beginnt.
Da auch wir uns dieser spannenden Grundidee nicht entziehen konnten, testeten wir für euch Saboteur in der PC-Version.

Wir schreiben das Jahr 1940 - Die Nazis sind über ihre französischen Nachbarn hergefallen und haben deren Land besetzt. Die bedrückende Präsenz der Faschisten ist überall zu spüren, Terror und Gewalt bestimmen den Alltag. In dieser Zeit lebt Sean Devlin, der vom kleinen Mechaniker gerade zum erfolgreichen Rennfahrer geworden war, als er und sein Freund Jules einen fatalen Fehler begehen: Nachdem sein deutscher Konkurrent, der snobistische Kurt Dierker, ihm den Sieg bei einem Rennen im Saarland hinterhältig versaut hat, will Draufgänger Sean diesem einen Streich spielen. Gemeinsam schleichen sich Sean und Jules in das abgeschottete Nazilager, in dem Dierker seinen Rennwagen geparkt hat und stürzen diesen eine Klippe hinunter. Doch die Kauts erwischen das Duo und halten sie für feindliche Spione. Sean muss zusehen wie dieser Dierker seinen Freund brutal hinrichtet, entkommt aber selbst knapp der Gefangenschaft...
Zerfressen von seinem Hass auf die Nazis generell und Dierker im Speziellen, und geplagt von Schuldgefühlen, findet der Ire Unterschlupf im Pariser Stripclub "Belle de Nuit", wo er vor allem den schönen Frauen und dem Alkohol frönt. Doch dann tritt ein mysteriöser Franzose an ihn heran, und bringt ihn in Kontakt mit der Pariser Résistance. Mit dem Wissen nicht alleine in seinem Kampf zu sein stürzt sich Sean Devlin in einen Kampf, der zwar aussichtslos scheint, aber doch befriedigender nicht sein könnte. Er nimmt Rache an den Mördern seines besten Freundes und macht Jagd auf den Killer Kurt Dierker...


Wir testeten auf dem PC!

Saboteur bedient sich einer Mixtur aus verschiedenen Spiele-Genres, wobei es sich in erster Linie um ein Open World Game handelt. Mit Sean kann man hierbei das komplette Paris der 40er Jahre in einer sehr realitätsnahen Umsetzung durchqueren, ferner darf man Frankreich von der Westküste bis ins angrenzende deutsche Saarland erkunden, wobei der Maßstab natürlich etwas gerafft wurde. Es bleibt einem hierbei selbst überlassen, ob man gezielt der Handlung mit Hauptmissionen und Nebenmissionen folgt, oder einfach mal ne Runde Dampf ablässt und den deutschen Besatzern mit Sprengsätzen, Feuerwaffen oder Autos die virtuellen Hintern versohlt. Innerhalb der Rahmenhandlung gibt es allerdings auch levelartige (WoW-Süchtlinge würden "instanzierte" sagen) Missionen, bei denen man vorübergehend nur einem linearen Weg folgen kann oder auch mal Autorennen bestreitet.
Fahrbare Untersätze sind bei einem Spiel um einen Rennfahrer freilich so unvermeidbar wie die erhöhte Darmausdünstungen nach einer deftigen Bohnensuppe, aber auch als Klettermaxe macht der Ire eine irre gute Figur: Ähnlich wie z.B. bei der Assassins Creed-Reihe kann Mr. Devlin nahezu alle Gebäude im virtuellen Paris mühelos erklimmen, um die Aussicht zu genießen oder armen ahnungslosen Nazis Blei unter die Helme zu snipern. Gespickt mit zahlreichen Spezialfähigkeiten und verschiedenen Ausrüstungsgegenständen hat man als Saboteur so eine Menge potentieller Beschäftigungsmöglichkeiten.


Woher Sean da noch Zeit zum Sabotieren findet ist uns schleierhaft...

Von Grafikkarten, Patches und zugespammten Foren

Regelmässige Nightshade-Leser haben allerdings wahrscheinlich mitbekommen, dass es für den Saboteur gewisse Startschwierigkeiten gab. Zumindest in der PC-Version, und hier vornehmlich bei Besitzern solcher Rechenmaschinen, welche Grafikkarten mit ATI-Chipsätzen zur Fütterung ihrer Monitore mit Bildmaterial benutzen. Zu denen gehören wir (bzw ich, der Autor dieser Zeilen) dummerweise auch. Kaum war das Testmuster hier auf dem Schreibtisch aufgeschlagen, machte ich mich freudestrahlend an die Installation. Das klappte auch wunderbar, das Spiel startete, doch dann wurde ich so bleich wie der King of Pop noch vor seinem endgültigen Abschied: Beim Auswahlbildschirm für den Schwierigkeitsgrad ging Saboteur in den Generalstreik. Neustart des Spiels, wirklich alle Hintergrundprozesse ausgeschaltet - Und jetzt sah ich schwarz! Nein, ich bin nicht Amok gelaufen, auch wenn der Frustpegel dafür sicher ausgereicht hätte, aber nach dem hakelig stotternden, aber immerhin nun bewegten Auswahlbildschirm startete das Spiel mit einem schwarzen Bildschirm, lediglich der Ton lief flüssig wie die Tränen, die ich beinahe geheult hätte. Sämtliche Versuche das Spiel ordentlich zu starten scheiterten, bis ich dann - es war mittlerweile späte Samstagnacht - entnervt aufgab und eine Supportanfrage an den Kundendienst von Electronic Arts via Online-Formular abschickte, um mich dann beleidigt mit meinem Lieblingsteddybären ins Bett zurückzuziehen.
Die Antwort auf meine Anfrage ließ nicht lange auf sich warten... Naja okay, es war Montag als das Supportticket endlich in meinem virtuellen Briefkasten eintraf. Da riet man mir, meinen Grafikkartentreiber neu zu installieren (okay, ich hatte nen brandneuen Rechner und fast frisch aufgezogen), das Spiel zu deinstallieren, nochmal neu zu installieren, aber dabei bloß nicht den "EA-Downloadmanager" mitzuinstallieren. Es kam mir zwar etwas portugiesisch vor, dass mir ein EA-Mitarbeiter rät, eine EA-Software nicht zu installieren,damit ein EA-Spiel funktioniert, aber gut, manchmal fragt man nicht um nicht wie der letzte DAU dazustehen.
Wollt ihr nun raten was mir diese Aktion brachte? Rein gar nichts. Das Spiel bewegte sich danach genauso wenig wie vorher vom Fleck. Eine Befragung des allwissenden Orakels brachte dann die Offenbarung: Im offiziellen Forum gab ein gewisser Sledgehammer70 bekannt, dass es sich um ein generelles Problem handele, an dem fieberhaft gearbeitet werde. Für die Zwischenzeit bot man ein sogenanntes "Workaround", welches zwar das Problem nicht wirklich löste, aber den meisten geplagten ATI-Nutzern zumindest einen Einblick in die Welt von Saboteur bieten sollte (siehe auch unsere News hierzu). Dieser Beitrag war allerdings zu diesem Zeitpunkt schon ein paar Tage alt, warum diese Info nicht zur deutschen EA-Supportstelle für Saboteur-Käufer vorgedrungen war, ist mir bis heute schleierhaft.
Im Übrigen sei hier noch eines angemerkt: Sicherlich haben sich Electronic Arts und die (mittlerweile ja eh geschlossenen) Pandemic Studios mit diesem Patzer nicht mit Ruhm bekleckert, aber was dort im Forum abging war mindestens so peinlich wie eine Teilnahme bei "Mitten im Leben". Enttäuschte und wütende User aus aller Welt, die wegen eines Spieles die wüstesten Beschimpfungen gegen die Entwickler, andere User und sich selbst posten, und das in allen erdenklichen Sprachen und ohne mal einfach zu lesen was denn nun seitens EA angekündigt war, das grenzte schon an kollektiver Debilität. Besonders amüsant wurde es übrigens in der Endphase. Besagter Sledgehammer70 hatte nach ca zwei Wochen einen Beta-Patch für "Freitag, ab frühestens ca 15 Uhr Ortszeit" angekündigt... Als dieser dann nicht pünktlich zur besagten Stunde und Minute bei den Usern in ihrer Zeitzone eintraf brach das Forum vor lauter Spam fast zusammen... Irgendwie wollten viele User einfach nicht verstehen, dass es a) Zeitzonen gibt, und dass b) "frühestens ab" keine sekundengenaue Angabe ist. Was solls, das Mitlesen dieses Threads hat zumindest uns bestens unterhalten und die Wartezeit auf den Patch angenehm verkürzt - aber dazu kommen wir später.

Erster Eindruck mit ohne Patch - Aus Schwarz wird Schwarz-Weiss

Tatsächlich war Saboteur dann mit besagtem Workaround spielbar - zumindest prinzipiell. Ein Spiel, welches für Mehrkernprozessoren ausgelegt ist, und dem man dann alle Kerne bis auf einen einfach vorenthält, kommt sich selbstverständlich etwas verarscht vor und zahlt es mit gleicher Münze zurück. Die improvisierte Lösung sorgte bei uns zumindest für regelmässige Abstürze und kleinere wie größere Bugs, aber mit ein wenig Geduld konnten wir zumindest einen groben Eindruck davon gewinnen wie toll Sean Devlins Abenteuer sich bei all den PS3-, XBox360- und Nvidia-Fanboys anfühlen müsse.
Da wir natürlich schon im Vorfeld bestens über das Game informiert waren, wussten wir auch, dass es sich bei dem Schwarzweiss-Bild, was sich uns bot, nicht um einen weiteren fatalen Fehler handelte, sondern um ein Kernelement des Spiels. Die ungewöhnliche, im Film-Noir-Stil gehaltene Grauton-Atmosphäre stellt bei Saboteur die trostlose Situation im von den Nazis besetzten Frankreich dar. Im Laufe des Spiels kann Sean jedoch durch entscheidende Missionen Stadtteile und Gebiete "befreien", so dass sich das Farbmuster in eine bunte, hippietaugliche Umgebung verwandelt. Wir als True-Gruftis ohne Spaß am Leben hätten uns das natürlich anders herum gewünscht, aber uns fragt ja keiner.
Im Ernst, dieses Element alleine schon macht mit einem eigentlich simplen Mittel schon einen guten Teil des gelungenen optischen Flairs von Saboteur aus, und dient zudem als spielbeeinflussender Faktor. Auch in den farbigen Gebieten sind die Braunhemden noch präsent - Sean ist natürlich nicht JohnRambo, der im Alleingang einen der grausamsten Kriege der Weltgeschichte beendet. Aber er hinterlässt seine Spuren und gibt den Menschen durch seine Taten neue Hoffnung, was neuen Lebensmut und auch den Zuspruch zur Résistance (der französischen Untergrundbewegung gegen die Nazis) aufkeimen lässt. "Befreite" Gebiete heisst also vor allem, dass Sean sich hier freier bewegen kann, und eher Unterstützung aus der Bevölkerung bekommt, als in den grauen und bedrückenden Gegenden, wo die Nazis noch vollkommen die Oberhand haben.
Mit dem Workaround konnten wir also, wie bereits erwähnt, die ersten Missionen einfach mal spielen, auch wenn die regelmässigen Abstürze hier oft an den Nerven nagten. Grafikfehler und ähnliches waren da noch verzeihlich, aber wenn kurz vor einem Speicherpunkt der Rechner mal wieder eine Auszeit fordert und das Spiel ohne Rückfrage schliesst, dann wisst ihr was für tapfere Männer hier die Spiele testen. Eine Mission 3-4 Mal anzuspielen bevor wir dann endlich speichern konnten war eher die Regel denn die Ausnahme. Da spricht es für Saboteur, dass wir dennoch weiterkommen wollten, und so wurden die Einführungsmissionen, welche unter anderem die eingangs beschriebene Hintergrundstory mit Autorennen, Hinrichtung und Flucht beinhalten, mit steigendem Suchtfaktor im wahrsten Sinne des Wortes durchkämpft. Es dauerte aber leider nur wenige Spielstunden, bis wir vor einem neuen Problem standen: Um die nächste Mission starten zu können mussten wir Veronique (die Schwester des von den Nazis ermordeten Jules und zudem die einzige Frau, die unserem Charmeur Sean widerstehen kann) ansprechen. Nur ging das nicht, vermutungsweise war die Funktion hierfür in einem der von uns im Rahmen des Workaround abgeschalteten Kerne vorgesehen. Ab diesem Punkt galt endgültig: Lassen wir Paris noch eine Weile besetzt (sind ja eh nur Franzosen da, wen kümmerts?) und beschäftigen uns mit diesem seltsamen anderen Spiel namens "RealLife", bis es endlich einen Patch gibt.

Hurra, Hurra, der Patch ist da

Wir erwähnten es bereits, EA hatten nach Wochen der Wartezeit einen Termin für den Patch-Release angekündigt. Das wurde aber auch Zeit, irgendwann wären die Versuche in "RealLife" ebenfalls mit bloßen Händen Hauswände zu erklimmen und Uniformträger mit dem "Stealth-Kill" auszuschalten sicher nach hinten los gegangen. Besessen und mit vor Schlaflosigkeit roten Augen wurde der Monitor fixiert und das EA-Forum im Sekundentakt aktualisiert, um bloß zu den ersten zu gehören, die Paris zerbomben dürfen. Und tatsächlich, es war die Nacht von Freitag auf Samstag den 19.12.2009, 2.43 und 03 Sekunden, als uns der Erzengel Gabriel erschien und die frohe Botschaft brachte. Wir aber mussten ihn fortjagen - wer braucht schon nen Baby, bei dem man noch nicht mal selbst die 15 Sekunden Spaß bei der Zeugung hatte? - und haben stattdessen den endlich erschienenen Patch runtergeladen, installiert und gefühlte 3 Wochen lang nur noch durchgespielt, um endlich die wahre Geniosität von Saboteur kennenzulernen. Hier beginnt nun auch unser eigentlicher Test.

Tatsächlich sei angemerkt, dass der sogenannte "Beta-Patch" auf Anhieb nahezu alle Probleme und Fehler bei uns löste,und Saboteur seitdem grundsolide läuft. Lediglich wenn Sean extrem schnell Auto fährt oder schwimmt kommt es noch gelegentlich vor, dass Oberflächentexturen verschwinden und einfarbige schwarze oder weiße Polygonflächen auftauchen. Dieser Bug kommt aber so selten vor wie Frauen, die einparken können, und ist im Vergleich zu dem, was wir vorher durchlebten, nichtig.


"Ich sehe was, was Du nicht siehst, und das ist laaaaaang...."

Von Farben und anderen Bildnissen

Wie bereits erwähnt, ist der Wechsel zwischen schwarz-weissen und farbigen Spielumgebungen einer der wichtigsten Stimmungsfaktoren bei Saboteur. Aber funktioniert das? Um es kurz zu sagen: Ja! Tatsächlich überkommt einen schon ein sehr beklemmendes Gefühl, wenn man mit einem fahrbaren Untersatz aus einem farbigen, fröhlichen Gebiet in eine naziverseuchte Dunkelzone braust, und neben der erhöhten Präsenz von bewaffneten Uniformträgern auch die Gebäude und Strassen Sean in einen kalten, bedrohlichen Umhang zu hüllen scheinen. Wunderschön animiert ist auch die umgekehrte Sichtweise. Hat man eine entsprechende Mission gelöst und einem Stadtteil die Hoffnung zurückgebracht, bekommt man jedesmal eine gelungene Animation präsentiert, in welcher die Farben (ausgehend vom eigenen Standpunkt) wie aus einem Farbtopf gegossen fliessen und sich über die Umgebung verteilen. Selbst hartgesottenen Kerlen wie uns kommen in einem solchen Moment vereinzelte Tränchen der Rührung.

Aber auch die restliche Grafik ist lecker und ansehnlich. Die tolle, wenn auch nicht überragende Weitsicht zum Beispiel kommt natürlich vor allem dann zum Tragen, wenn man auf den höchsten Gebäuden von Paris rumklettert, aber auch sonst sind die Umgebungen liebevoll und abwechslungsreich animiert, gelegentlich kommt sogar ein Vögelchen vorbeigeflattert. Animationen und Bewegungen der Figuren sind flüssig und natürlich, besonders in den gelungenen gelegentlichen Zwischensequenzen und bei Explosionen entfaltet der leicht comicartige Stil seine volle Macht.
Kritikpunkte gibt es natürlich auch. So sehen gerade die Texturen bei Bäumen und Sträuchern leicht verwaschen aus, Charaktermodelle von Passanten wiederholen sich wenn man genau drauf achtet recht häufig (bei den Nazis natürlich auch, aber Uniformträger heissen ja aus gutem Grund so), und trotz kleiner Spielereien und vieler NSCs und Autos auf den Strassen wirkt Paris mangels weiterer Spielereien (wie z.B. herumfliegender Müll, streunende Katzen o.ä.) manchmal etwas eintönig. Dieses Manko macht das Spiel aber an anderen Stellen wieder mehr als gut. Spezialgebäude wie z.B. die Kirchen sehen einfach beeindruckend aus, Einrichtungen der Nazis sind abwechslungsreich und kreativ gestaltet, und verlässt man Paris, sind zwar die Landschaften oft etwas fad, die Dörfer und Siedlungen jedoch haben jeweils einen ganz eigenen Charme. Gerade hier ist der Wechsel zwischen Monotonie und entdeckungswürdigen Ortschaften nicht nur spannend, sondern auch realistisch. Würden nicht nahezu überall Nazischergen rumgammeln, käme man sich manchmal fast wie in einem Urlaub auf dem Lande vor. Es gibt sogar Kühe!

Wir leben in Deutschland. Also zumindest wir von Nightshade, und wahrscheinlich die überwiegende Mehrheit unserer Leser ebenfalls. Das hat im Videospielsektor oft zur Folge, dass Produkte kastriert werden, damit sie von den deutschen Gesetzeshütern und Moralaposteln nicht auf den Index verbannt werden. Im Falle von Saboteur heißt dies allerdings nur, dass die obligatorischen hakenkreuze der Faschisten in unbedenkliche Kreuze abgewandelt wurden - Über Sinn und Unsinn dieser Gesetzgebung mag man anderweitig diskutieren. Ansonsten jedoch kommt das Spiel überraschend blutig und ungeschnitten daher, tatsächlich wurde am Gewaltgrad gegenüber der internationalen Version augenscheinlich nichts geändert. Blut spritzt rot, Leichen bleiben zunächst dort liegen, wo man sie hinterlassen hat, und der eigene Gesundheitszustand wird unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass sich je nach Schwere der Verletzungen Seans Blutspritzer auf dem Monitor bilden, bis hin zu dem Punkt kurz vor dem Tode, wo man alles nur noch komplett rot und verschwommen sieht. Dadurch entsteht eine beeindruckend beklemmende und realistische Atmosphäre, die einem die Brutalität des Naziregimes und des Krieges vor Augen führt, allerdings zurecht auch zu einer USK-Freigabe ab 18 geführt hat. Minderjährige haben in diesem Game nix zu suchen, für verantwortungsbewusste Erwachsene passt die Optik aber perfekt.

Wo gehts denn hier zum Eiffelturm?

Für jemanden, der sich in letzter Zeit vor allem durch Adventures gepointclickt, aus Egosicht geshootert oder Azeroth gegrindet hat, ist die Steuerung von Saboteur reichlich komplex, aber nach kurzer Zeit auch sehr eingängig. Spielt man über Maus und Tastatur (wer braucht schon Controller) hat man im unveränderten Fall die Grundsteuerung ganz typisch auf WASD, Kamerasteuerung über die Maus und Schußwaffen abfeuern oder simple Faustattacken auf der linken Maustaste, soweit so gut. Die wichtigsten Aktionen werden fast alle über die Taste E aktiviert, und grundsätzlich findet sich auch der größte Noob so in der Spielwelt zurecht und kann sofort loslegen. Die zahlreiche Zusatzfunktionen wie Bomben legen, Verstärkung anfordern, Klettern oder Granaten werfen erklärt das Spiel in den Einführungsmissionen detailliert, aber auch später wird oftmals noch die nächste Taste eingeblendet, die man zum Abschluss einer Aktion braucht, Ladebildschirme geben zudem zahlreiche nützliche Tipps zu Steuerung und Gameplay an sich. Die Mischung aus Tutorial und Eigenverantwortung ist vorbildlich gelöst, niemals verliert man den Überblick und doch ist man selbst gefordert, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

In der Umsetzung klappt die Steuerung ebenfalls wunderbar, aber mit einigen nervigen Einschränkungen. Größter Kritikpunkt ist wohl die etwas langsame Reaktion des Spiels auf Eingaben. Besonders in hektischen Situationen, wie im Kampf oder auf der Flucht, kommt dies zum Tragen. So ist z.B. das Erklettern von Gebäuden über Leertaste und gegebenenfalls Richtungswechsel simpel und überschaubar, es kommt aber all zu oft vor, dass man 2-3 Mal auf die Leertaste einhämmert, bevor Sean merkt, dass "Rumhängen" grad nicht erwünscht ist. Auch die Maus reagiert manchmal sehr träge, was besonders bei Schusswechseln zu frustrierenden Momenten führen kann. Abgesehen von solchen Nickeligkeiten bewegt man den Iren aber trotz aller Komplexität schnell sehr intuitiv durch die Gegend, sabotiert wie ein kleiner Profi und erobert Paris auf seine ganz einzigartige Weise.

Besonderes Augenmerk bei Saboteur auch auf der Fahrzeugsteuerung. Wir erinnern: Sean ist eigentlich Rennfahrer und liebt es demnach, motorgesteuerte Vehikel mit Vollgas durch die Gegend zu jagen, und von denen gibt es viele in der Welt vom Saboteur. Hier braucht es aber auch einiges an Spitzengefühl, will man nicht regelmässig an irgendwelchen Hauswänden einparken oder Passanten zu ungeahnten Höhenflügen verhelfen. Grundsätzlich gilt hier: Der Einstieg ist simpel, die Meisterprüfung braucht ihre Zeit. Per Tastendruck kann man jedes Auto und viele der anderen Fahrzeuge einfach entern, notfalls wird halt der ursprüngliche Besitzer einfach auf die Strasse geschubst. Mit vier Tasten (im Normalfall ebenfalls WASD) bringt man das Gerät dann dazu, sich zu bewegen. Soweit, so gut, doch dann gilt es ein Gefühl fürs jeweilige Fahrzeug zu bekommen. Ein Lastfahrzeug reagiert viel träger auf die Steuerung als ein Motorrad der Nazis, ein Rennwagen erreicht ganz andere Spitzengeschwindigkeiten als ein normaler Personenwagen der Marke "Renoir", und so sollte man es tunlichst vermeiden, jedesmal sofort den Schumi spielen zu wollen, wenn man ein neues Auto erobert. Glauben Sie uns, ein Frontalaufprall mit Vollgas an einem Baum, der dummerweise nicht mehr ausweichen konnte... Das tut auch einem Sean Devlin nicht besonders gut! Wem das jetzt zu schwierig klingt dem sei aber gesagt: Selbst Holländer sollten die virtuellen Vehikel recht schnell unter Kontrolle kriegen, also schaffen Sie das auch!
Eine tolle Idee der Entwickler war es im Übrigen, die Erfindung des Navis einfach mal 50 Jahre in der Zeit vorzuverlegen. Steigt Sean in ein Auto, und hat gerade ein Missionsziel, erscheint auf der Minikarte ein gelber Strich, der zuverlässig den Weg weist und wie das heimische TomTom auch dann den Weg sofort neu berechnet, wenn man in der Hektik mal falsch abgebogen ist. Gerade bei größeren Wegstrecken und innerhalb von Missionen ist die Verwendung von Fahrzeugen also nahezu unerlässlich, da man in der riesigen Spielwelt sonst oft stundenlang unterwegs wäre. Wie auch im heutigen Paris sollte man sich jedoch vor den unfähigen französischen Autofahrern und Fußgängern, die einfach mal vor ein fahrendes Auto stiefeln, hüten.

Kleine Anmerkung noch: Im späteren Spielverlauf soll man sogar die Möglichkeit bekommen, Panzer zu steuern. Allerdings haben wir Saboteur noch nicht vollkommen durchgespielt, da dieser Testbericht sonst unter Umständen erst zeitgleich mit Duke Nukem Forever fertiggestellt worden wäre.


Jetzt aber nix wie weg hier!

Achtung, kurzhaariger Bombenleger!

Was Saboteur aber vor allem ausmacht ist das komplexe und freie Gameplay. So kann man entweder der Haupthandlung folgen und so die spannende Geschichte um Sean und seine Weggefährten verinnerlichen, es ist aber auch möglich einfach quer durch Paris zu hotten und nach Lust und Laune Chaos unter den Krauts zu säen. Oder man kombiniert einfach beides. Im Regelfall kann man sich ja frei durch Paris bewegen, und auch bei den meisten Missionen darf man getrost unterwegs noch ein paar nervenden Krauts den Hals verdrehen, Wachtürme in die Luft jagen oder Bleifrühstück kostenlos unter den Nazis verteilen.
kommen wir aber erstmal zu den Missionen. Diese gestalten sich angenehm abwechslungsreich, so muss man zwar oft gezielt irgendwelche Nazieinrichtungen zersprengen oder deren Einwohner umnieten, aber bei jeder Mission gibt es neue Details, unterschiedliche Hürden zu meistern usw. So mussten wir in einem Fall eine hohe Kirche erklimmen, um einen französischen Verräter wegzusnipern, im anderen Fall bombten wir einen Palast zu Klump und zerschossen die darüber schwebenden Zeppeline. Aber es gibt auch Missionen, in denen es gilt Autorennen zu gewinnen oder sich fast Jump-and-Run-artig durch einen von Explosionen zerfressenen Zeppelin zu hangeln. So heisst es manchmal tüfteln, dann wieder mit brutaler Waffengewalt vorzupreschen und immer auch auf Details zu achten. Hier haben sich die Entwickler unglaublich viel Mühe gegeben und verdienen einfach mal unverblümte Anerkennung.

Nicht ganz so gelungen ist jedoch die Einbettung der Missionen ins Gesamtspiel. Spricht man einen Missionsgeber an, ist man fortan erstmal auf diese Quest festgelegt, Sean nimmt ohne uns zu fragen einfach jeden Auftrag an, der ihm zugetragen wird. Auch eine Möglichkeit, mehr als eine Mission gleichzeitig anzunehmen fehlt, was zwar nicht ganz so tragisch ist, aber manchmal einfach unnötig lange Reisewege ersparen würde. Hier wünscht man sich mehr Entscheidungsfreiheit.
Auch etwas blöd gelöst ist das Speichersystem. Man kann zwar jederzeit ein Savegame anlegen, und es gibt Kontrollpunkte innerhalb von Missionen, bei denen man nach dem Ableben wieder ansetzen darf, beendet man aber das Spiel und lädt einen Speicherstand erneut, landet man am Beginn der jeweils letzten Mission. Da aber manche Aufgaben wirklich beinhalten, einmal quer durch die riesige Welt zu reisen, ist es eher blöd den Storyteil fortführen zu wollen, und wenn man einfach nur mal nen halbes Stündchen daddeln will. Abgesehen davon, dass gerade in der ungepatchten Zeit mit den regelmässigen Abstürzen dieser Faktor für uns natürlich besonders nervenaufreibend war. Für ein potentielles Saboteur 2 wünschen wir uns ausdrücklich freiere Save-Möglichkeiten!

Neben den Aufträgen und dem reinen Rumsabotieren bietet Saboteur noch zahlreiche andere Features, von denen wir hier nur auf ein paar eingehen wollen, um zu verdeutlichen, wie vielschichtig das Game angelegt ist.
Für einen guten Saboteur ist natürlich die passende Ausrüstung essentiell wichtig. Diese klaut man entweder den zur guten alten Hel geschickten Deutschlandkriegern, oder aber kauft sich diese bei den Waffenhändlern der Résistance. Diese bezahlt man allerdings nicht mit Geld, sondern mit Schmuggelgut, welches im besetzten Paris mehr wert ist als eine Koksflatrate für Amy Winehouse. Diese Währung bekommt man, indem man Missionen löst, aber auch durch reine Sabotageakte gegen Einrichtungen der Deutschen wie z.B. Propagandalautsprecher und Scharfschützentürme - gelegentlich findet man sogar eine der seltenen versteckten Kisten der Résistance, in denen Ausrüstungsteile und Schmuggelgut verwahrt werden.
Selbstverständlich verbessern sich die Waffen, Fahrzeuge und Ausrüstungsstände, die Sean Devlin im Laufe des Spiels findet und verwenden kann auch mit der Zeit, was allerdings auch notwendig ist, da die Gegner auch stärker, zahlreicher und herausfordernder werden.

Besonders viel Spaß bringt auch das tolle Bonussystem, welches die Entwickler sich haben einfallen lassen. So kann man Seans Fähigkeiten zum Beispiel in der Verwendung von Sprengstoff, als Scharfschütze oder auch Nahkämpfer verbessern, indem man bestimmte Zusatzziele erfüllt. Die erste Stufe als Scharfschütze erreicht man zum Beispiel, indem man 10 Nazis die Köpfe wegheadert - dadurch verringert sich die Abweichung für solche Waffen - oder man wird ein besserer Chaot, indem man genügend Eisenbahnbrücken in die Luft sprengt. Auch hier sind die Anforderungen vielseitig, man bekommt nützliche und kreative Belohnungen, und kann seinem favorisierten Spielstil entsprechend agieren und sich weiterentwickeln.

Den Nazis gefallen Seans Aktivitäten natürlich ganz und gar nicht, weswegen sie ihm, sobald sie ihn beim fröhlichen Sabotieren erwischen, im wahrsten Sinne des Wortes am Arsch kleben. Geht man geschickt vor und schaltet die Widersacher heimlich und ohne Zeugen aus hat man seine Ruhe, aber oftmals übersieht man einen weiteren Gegner, ist zu langsam oder muss einfach den offensiven Weg durch die Mitte wählen. In diesem Fall lösen die feigen Nazihunde bevorzugt Alarm aus, um weitere ihrer Gesellen zusammenzurotten und unserem armen Iren mit einer üblen Übermacht gegenüberzutreten. Will man nicht virtuell das Zeitliche segnen, heisst es die Beine in die Hand zu nehmen und so lange wegzurennen, bis man aus der sogenannten Alarmzone entkommen ist, oder aber ein Versteck gefunden hat. Letztere können zum Beispiel öffentliche Pissoirs oder Bordelle sein, in denen unser Terror-Ire sich so lange versteckt bis die Luft rein ist. Aber Vorsicht, diese Verstecke werden geschlossen wenn uns z.B. ein Feind im Blickfeld hat oder die Alarmstufe steigt. Fieserweise sind die Nazis nämlich auch drauf gedrillt, schwerere Vergehen stärker zu verfolgen, was neben geschlossenen Verstecken auch einen höheren Suchradius und deutlich mehr Verfolger nach sich zieht. Eine Flucht bei Alarmstufe 4 z.B. ist nahezu unmöglich und der pure Adrenalinkick, wenn man es hier nicht schafft seine Résistance-Freunde zusammenzutrommeln und eine offene Schlacht für sich zu entscheiden, sollte man sich besser schon mal eine passende Grabinschrift überlegen. In solchen Situationen entwickelt sich Saboteur zu einer puren Adrenalinfabrik.

Um noch ein I-Tüpfelchen zu setzen, haben sich die Entwickler einige lustige Features einfallen lassen. Eines davon haben wir durch Zufall bei einer Fahrt durch die französischen Karpaten entdeckt, wo plötzlich ein Missionssymbol auf der Minikarte auftauchte, das vorher aber nirgendwo angedeutet wurde. Da wir ja jede Herausforderung annehmen wurde alles andere stehen und liegen gelassen, und die neue Herausforderung angenommen. Was wir dort entdeckten war... ein Vogelschießstand. In einem Minispiel konnten wir, ähnlich wie beim Tontaubenschiessen, aufsteigende Vögel vom Himmel holen. Für abgeschossene Vögel gibts Punkte, die zwar keinen Einfluss aufs eigene Spiel haben, aber ein bisserl Arcade-Flair aufkommen ließen, und nebenher kann man ohne Gefahr seine Treffsicherheit fürs Spiel trainieren. Solche Spielereien runden das geniale Gameplay von Saboteur perfekt ab.

Klangwelten

Zum Sound von Saboteur sei gesagt, dass er einfach grundsolide und stimmig daher kommt. Die Sprecher sind gut gewählt und leisten sich keine negativen Ausfälle, Motorengeräusche, Waffen und Explosionen klingen knackig und grundsätzlich realistisch, und die Musik unterstreicht den Flair des Spiels. Was ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, sind die Kommentare der Passanten, denn diese texten einen gerne mal von der Seite auf französisch an. Für der Sprache halbwegs Kundige birgt das zwar einige witzige Anekdoten, dem Französischen nicht mächtige Spieler jedoch verpassen hier ein kleines Spaßelement des Spiels. Für den Autor dieser Zeilen war das aber mit ein guter Grund die alten Schulkenntnisse mal wieder zu entstauben und aufzufrischen - An solchen Stellen hat Saboteur sogar einen bildenden Wert!

Männersache

Seien wir ehrlich: Saboteur hat allem diejenigen Humanoiden unter uns zur Zielgruppe, welche mit Testosteron aufgewachsen sind und sich das Östrogen vor allem aus Gerstensaft zuführen. Bomben legen, Leute verprügeln, Autorennen fahren und seinen Unterschlupf im Hinterzimmer eines Stripclubs haben, das ist doch der Traum eines jeden Mannes. Unser irischer Draufgänger hat zudem Gerüchten zufolge 50% der weiblichen Pariser Bevölkerung flachgelegt, die andere Hälfte steht noch auf der To Do-Liste. Auf Knopfdruck steckt sich Sean erstmal ne Kippe an, lassen wir ihn lang genug mit sich alleine zückt er seinen Flachmann und gibt sich die Kante, und seine gelegentlichen Machosprüche lassen aus uns kleinen PC-Nerds große Macker werden. Tja, in den 40ern war das noch so ne Sache mit der Emanzipation, Sean ist einfach cool drauf und trotz all diesen Männlichkeitsgehabes ist er ein herzensguter, sympathischer Kerl, der - das sollten wir nicht vergessen - aus einer echten Männerfreundschaft heraus erst zum echten Helden wird. Gäbe es sonst noch mehr zu kritisieren, unser Mr. Devlin alleine würde schon verdammt viel wieder rausreissen.

Tops Flops
+ Fabelhaftes und vielseitiges Gameplay
+ Unverbrauchter Hintergrund und spannende Story
+ Tolle Optik
+ Brüste!
+ Saufender, rauchender Ire als Hauptcharakter
+ Nazis verkloppen
+ Wunderbares Missionsdesign
+ Schnelle Autos
+ Knackige Hintern
- Peinlicher Start der PC-Version
- Teils hakelige Steuerung
- Ungünstiges Speichersystem
- Eindeutig zuviele Franzosen und Nazis um einen herum
- Gelegentliche Bugs

Fazit

Vorne weg, die Sache mit den ATI-Karten war natürlich eine Blamage für die Qualitätssicherung bei EA und Pandemic, sowas hätte nicht passieren dürfen, und auch die magere Informationspolitik zwischen Release und erstem Patch hat zu Recht den Zorn vieler Käufer hervorgerufen. Bedenkt man aber, dass dies nur einen Teil der User betroffen hat, und letztlich ja doch noch gelöst wurde, war das zwar kein Beinbruch, aber zumindest ein fettes blaues Auge.
Voll lauffällig ist Saboteur jedenfalls ein geniales, vielschichtiges Spiel mit ein paar kleineren Schwächen, welches für unsagbar viele Stunden Spielspaß sorgt - so viele, dass wir an dieser Stelle noch nicht mal das Ende spoilern können. Hätten wir uns als kleines Magazin die Zeit genommen wirklich bis zum Ende zu forschen, dieser Test wäre erst viele Wochen später erschienen. Aber selbst wenn sich in der zweiten Hälfte Missionen wiederholen sollten, dürfte sich an unserer Begeisterung kaum mehr was legen, zumal die Aussicht, die Nazis mit ihren eigenen Panzern plattwalzen zu dürfen uns wohl noch viele Stunden an den PC fesseln wird.
Nazis zerbomben, Rennen fahren und nackte Tatsachen - wir stehen drauf!

Daten

Genre:Open World/Sandbox Spiel mit Shooter-Elementen
USK:freigegeben ab 18 Jahren
Plattformen:PC (getestete Version), Playstation 3, XBox360
Entwickler:Pandemic Studios
Vertrieb:Electronic Arts
Mehrspieler:Nix gibts, Sean ist einzigartig!
Screenshots:Offizielle von EA, wir waren diesmal zu doof...
Veröffentlichung:03. Dezember 2009

Systemanforderungen PC*

Betriebssystem: Windows XP, Windows Vista, Windows 7
Prozessor: Dual Core 2,4 Ghz
Arbeitsspeicher: 2 GB
Festplatte: Mindestens 8GB freier Speicher
DVD-Laufwerk: Dual Layer 1x
DirectX: Version 9.0c
Grafikkarte: 256 MB RAM mit Shader Model 3 Unterstützung

* Mindestanforderungen, auf höherwertigen Systemen ist eine bessere Performance des Spiels zu erwarten

Websites:

Saboteur - Homepage
Pandemic Studios
Electronic Arts Deutschland
Support-Forum

30.12.2009 by Otti

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