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NEW WAVES DAY 2017: Gelungene Premiere


The Mission

Nach monatelanger Vorfreude ging es an einem schönen und sonnigen Samstag endlich zum New Waves Day in die Turbinehalle nach Oberhausen. Das Lineup versprach eine kleine Zeitreise die durch verschiedene Musikrichtungen des Wave und auch Punk gehen sollte. Wie wir bei der Ankunft feststellten, fand in der hinteren, kleineren Halle parallel ein Black Metal Festival statt.

Gerade aus dem Auto ausgestiegen, traf man schon auf gute Bekannte. Bei einem kleinen Plausch, draußen vor der Halle, fiel uns dann auf, dass oben auf einer seitlichen Aussentreppe Wayne Hussey stand. Das Huldigen ließ ich jedoch aus und wir machten uns direkt auf den Weg in die Turbinenhalle.

Die erste Band, Frank The Baptist, eine kaliforische Combo aus dem Deathrock-/Postpunkbereich, fing pünktlich an. Als erstes fiel mir das spezielle Outfit des Sängers auf. Ringelshirt, Zylinder, Halstuch. Bisher hatte ich von dieser Band nur gehört, aber recht schnell gefiel mir der Gitarrensound sehr gut. Die Stimmung war auf jeden Fall schon mal top, aber es ging noch besser.


Fliehende Stürme

Als Nächstes kamen die Fliehenden Stürme auf die Bühne. Düstere Interpretation von Punkrock, deutschsprachig, atmosphärisch. Das war mein erster Gedanke, denn auch diese Band kannte ich bisher nur vom Namen her. Die Gitarre hatte meiner Meinung nach einen Cure-typischen Sound, sodass wir sogar bei einem Lied am Anfang dachten, es wäre ein gutes Cover (Love Song).

Dann kam musikalisch gesehen ein harter Cut. Boytronic traten auf, nur leider nicht mehr in Originalbesetzung. Sie waren leicht verspätet, aber direkt der Hammer. Der Sänger kam im knallengen Wetlookanzug mit einer weissen Sonnenbrille mit dunklen Gläsern daher. Italo-Disco-Style pur, aber der Song Red Chips haute mich so aus den Socken, dass ich gar nicht mehr klar denken konnte. Sie spielten Luna Square (die erste Gänsehaut manifestierte sich), dann zwei neue Songs, die ich persönlich absolut klasse fand, sie spielten dann noch My Baby Lost It´s Way und am Ende You, welches natürlich nicht fehlen durfte und die ganze Halle zum Beben brachte.


Bollock Brothers

Sehr gespannt war ich auf die nächste Band, von denen ich glaubte, nur ein Lied zu kennen: Die Bollock Brothers. Sie kamen typisch britisch rüber - Songs über Horror Movies, Jack the Ripper, Harley David (Son of a Bitch) und Big Tits wurden schon fast comedyreif von Sänger Jock McDonald mit seiner Rod-Stewart-Gedächtnisfrisur und Karohose interpretiert. Der typische Bollock Brothers-Sound, gepaart mit Sex Pistols-ähnlichem Gesang und lustigen Texten hielt das Publikum fest in seinem Bann. Dann "bäm", man konnte schon an den ersten Sounds erkennen welches Lied gespielt wurde: Faith Healer! Oh Mann, ich war geflasht - was für eine Hymne! Hammer. Das war es dann aber leider auch schon wieder gewesen.

Es folgten die allseits beliebten Cassandra Complex, bei denen wir aber leider nur kurz anwesend waren, weil wir dann einfach einmal eine Pause brauchten um neue Energie in Form von Pommes und Coca Cola zu tanken. Ähnlich wie beim E-tropolis Festival gab es in der dritten Halle ein paar Stände mit leckerem Essen und szenetypischen Klamotten.


ChameleonsVox

Bei ChameleonsVox ging es dann wieder weiter und so richtig ab, denn der Opener war Swamp Thing, der allseits beliebte Clubsong. Es folgten Monkeyland, Up The Down Escalator, Second Skin uvm. Ein weiteres hammermässiges Konzert mit absolutem Gänsehauteffekt!

Zu guter Letzt kam der Headliner, The Mission, und startete sofort mit dem wunderschönen Song Beyond the Pale. Zwischen den bekannten Hits wie Serpent´s Kiss, Garden of Delight, Savage, Severina, The Tower of Strength und Wasteland wurden auch immer wieder Lieder aus neuerem Repertoire gespielt. Ich persönlich empfand es jedoch teilweise etwas ermüdend, zumal sich die Songauswahl insgesamt eher auf etwas ruhigere Stücke beschränkte. Als Zugaben folgten Butterfly on a Wheel, Marian (was für eine phantastische Überraschung!), welches Wayne in seiner Zeit bei den den Sisters of Mercy geschrieben hatte und am Ende das nicht fehlen dürfende Deliverance.

Wie man den sozialen Medien entnehmen konnte, hat dieses erste New Waves Day Festival großen Anklang bei den Besuchern gefunden und alle sind gespannt auf eine Wiederholung. Das Team von Nightshade auch!

Website:
www.new-waves-day.com

Bildergalerien:
The Mission
ChameleonsVox
Bollock Brothers
Cassandra Complex
Fliehende Stürme
Boytronic
Frank the Baptist

15.06.2017 by Dark80

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